Sonntag, 15. Januar 2017

Treasure Hunter G: Tag 2 - Es geht hoch hinaus

Ein Mädchen im Kristall erzählt...
Wie uns Opa zuvor erzählt hatte führte uns unser Weg durch den Wald im Norden. Gleich auf der ersten Lichtung des Waldes sahen wir einen riesigen Kristall in den ein junges Mädchen eingeschlossen war. Ein alter Wanderer stand neben dem Kristall und machte sich Sorgen darüber von etwas so Großem getroffen zu werden. Auf einmal, mitten im Gespräch, hielt der Mann inne und begann zu schweben. Als er wieder das Wort an uns richtete, tat er es mit der Stimme eines jungen Mädchens. Der Mann oder das Mädchen, wie auch immer, erzählte uns vom Dark Lord. 

... vom Dark Lord.
Dieser war tausend Jahre versiegelt gewesen. Befreit wurde er vor kurzem von einem Schatzsucher der voller Gier eine verfluchte Krone aufnahm. Nun versuchte der Dark Lord seinerseits ein Siegel zu entfernen. Bevor wir mehr erfahren konnten, kam der alte Mann wieder zu sich und war völlig außer sich. Er verschwand völlig eingeschüchtert bevor wir ihm weitere Fragen stellen konnten. Blue meinte das dies eine Nachricht der Feen gewesen war. Nun sah ich mir das Mädchen im Kristall nochmal an und entdeckte so etwas wie Flügel auf ihrem Rücken. Etwas nachdenklich verließ ich den Ort.

Tiefer im Wald trafen wir eine weitere Bekannte: eine der feindlichen Frauen aus Rouen! Sie sagte dass die Entscheidung Rouen niederzubrennen von ihrem Meister Hel getroffen worden war, da sich ein eine Fee dort versteckt hatte. Ich erinnerte mich nicht in der Stadt etwas derartiges gesehen zu haben. Neugierig geworden fragte ich nach Hel. Die Frau schien jedoch nicht in der Stimmung für ein Gespräch zu sein und rief Monster um uns anzugreifen. Die Monster, die sie befehligte, versuchten während des Kampfes vergeblich den Wald niederzubrennen. Und auch die Frau selbst verfügte über einige Feuerzauber. Doch als Team konnten wir die Monster schneller bekämpfen als unsere Gegnerin neue herbeirufen konnte. Als es für mich während des Kampfes eng zu werden schien wirkte Ponga einen Heilzauber auf mich. Ich fragte mich natürlich warum gerade der Affe derartige Magie wirken konnte, aber natürlich nur kurz. Bald war der Kampf jedoch zu unseren Gunsten beendet, doch von der Frau fehlte jede Spur. Daher verließen wir erst mal den Wald und setzten unsere Reise fort.

In der Heimat
Glücklicherweise war der nächste Ort hinter dem Wald Tania, das wir aufsuchen wollten. Einige der Dorfbewohner erkannten uns nach all der Zeit wieder. Auch ein paar Flüchtlinge aus Rouen befanden sich hier. Ich erkannte dass sie die Kämpfer aus Rouens Dojo waren als sie uns zu einem Trainingskampf herausforderten. Obwohl wir erfuhren dass lange Zeit niemand in unserem alten Haus gelebt hatte, waren Blue und ich ein wenig enttäuscht darüber unseren Vater nicht zuhause begrüßen zu können. Gemeinsam durchsuchten wir das Haus, fanden aber zuerst nur Notizzettel unseres Vaters. Er hatte uns anscheinend einige nützliche Tipps für Abenteuerreisen hinterlassen. Kurz danach entdeckte ich hinter einem Bücherregal einen Geheimgang. Der Raum dahinter war stockdunkel. Blue irrte ein wenig durch die Dunkelheit bis er eine alte Lampe entdeckte. Nun machten wir uns daran uns ein wenig genauer umzusehen. In einem Notizbuch fanden wir zwei Briefe. Einer darin war für uns bestimmt und wir lasen ihn gleich. Vater entschuldigte sich zuerst bei uns dass er uns in diese Geschichte hineingezogen hatte. Auch berichtete er das er hinter ein Geheimnis gekommen war. Allerdings schrieb er nur dass es etwas mit dem Weltenbaum zu tun hatte. Außerdem erzählte er davon dass er sich mehr für Abenteuer interessierte als für Studien. Angeblich war ihm auch im Traum ein Engel erschienen, der ihm die Gefahr für unsere Welt gezeigt hatte. Zudem gab er zu dass dies ihn besonders gereizt hatte, da für ihn der größte Schatz die Sicherheit unserer Welt war. Sein nächstes Ziel war der Erd-Baum. Auch freute er sich darauf uns wieder zu sehen. Außerdem bat er uns den zweiten Brief zu einem Magier auf dem Mt. Abnoba zu bringen. Ich konnte kaum glauben was mein Vater da geschrieben hatte. Solch einen Unsinn hatte ich noch nie gehört. Ich war drauf und dran den zweiten Brief wegzuwerfen weil ich befürchtete dass dieser auch irgendwelche Märchen enthalten konnte. Rain rief mir den Eisenfalken wieder in Erinnerung. Diesen hatte ich auch lange Zeit nur als Erfindung meines Vaters abgetan. Zudem bat sie mich meinem Vater eine Chance zu geben. Also beschloss ich den Brief abzuliefern.

Der Weg führt nach oben.
Auf dem Berg trieben sich einige Mönche herum. Während einer von ihnen unter einem eiskalten Wasserfall meditierte, forderte uns ein weiterer zum Kampf heraus. Als Belohnung für den Sieg würde ich von ihm ein paar neue Kampftechniken lernen. Dies war in der Tat eine wertvolle Belohnung und ich konnte nicht widerstehen den Kampf zu wagen. Am Ende des Kampfes lehrte mich der Mönch wie versprochen die Techniken und gab uns den weiteren Weg zur Bergspitze frei. Als wir das Ende des Weges erreicht hatten und eine Sackgasse erreicht hatten, wurden wir von drei merkwürdigen Gestalten erwartet. Diese wussten wo der Weg weiterführte, wollten das Geheimnis aber nur würdigen Personen verraten. Für die Drei war jeder würdig der sie gemeinsam im Kampf besiegen konnte. Der Kampf verlief recht einfach, nachdem ich auf die Idee gekommen war erst einen nach dem anderen auszuschalten. Anschließend machten sie mich auf die merkwürdige Felswand hinter ihnen aufmerksam. Ich erkannte dass wir diese hinaufklettern konnten. Doch schon beim ersten Versuch bemerkte ich dass das Besteigen des Berges gar nicht so einfach war. Aus irgendeinem Grund stürzten Felsbrocken ins Tal, die uns mitreißen würden, wenn sie uns träfen. Geschickt nutzten wir immer wieder Hindernisse aus und kletterten weiter nach oben. Dort standen wir vor einem seltsamen Gebäude. 

Eine unglaubliche Aussicht.
Im Inneren trafen wir weiter der Mönche. Anscheinend lebten und studierten sie in diesem Turm. Einer versuchte sogar die Magie von Atlantis zu nutzen. Ich hatte das Gefühl als wären wir hier richtig. In der Bibliothek des Turms trafen wir ein kleines Mädchen. Mit einem Grinsen im Gesicht gab sie uns zu verstehen dass sie der gesuchte Magier war. Auch war sie alles andere als ein kleines Kind, war sie doch immerhin 200 Jahre alt. Sie stellte sich als Mio, oder der Magier vor. Sie zeigte uns den Brief an sie, den sie sich auf magische Weise beschafft hatte. Während ich Vaters Geschichte immer noch anzweifelte, bestätigte sie mir diese leider. Da sie keine Lust darauf hatte etwas zur Rettung der Welt zu unternehmen gab sie uns dies auch zu verstehen. Gleich darauf machte sie aber eine Kehrtwende und forderte Rains Hilfe in ihrem Haushalt. Blue und ich waren reichlich entsetzt und verteidigten Rain. Wir wollten den Turm schon verlassen, als Mio uns darauf hinwies dass der Weg den Berg hinunter im dunklen und voller Nebel zu gefährlich war. Also stellte sie uns ein Zimmer zur Verfügung. Wir beschlossen jedoch uns noch weiter im Turm umzusehen. Als wir die Turmspitze erreichten war ich über den Ausblick erstaunt. Nie im Leben hatte ich gedacht dass die Welt so groß war. Blue trat zu mir und gab zu dass er nicht überrascht wäre wenn einige von Vaters Geschichten war währen. Während wir uns noch unterhielten wurden wir von einer Gruppe Fledermäuse angegriffen. Nachdem wir ihren Angriff abgewehrt hatten, suchten wir unser Zimmer wieder auf und gingen schlafen.

Nächtliche Begegnung
Nach einigen Stunden Schlaf wurden wir von einem Schrei geweckt. Der Schrei war von Rain gekommen, die das Zimmer verlassen hatte und auf dem Flur von einem Drachen angegriffen wurde. Verzweifelt griff Rain zu ihrer letzten Rettung: sie setzte Magie ein. Gleich danach verschwand der Drache und es stellte sich heraus das dieser nur eine Illusion von Mio war. Die Magierin wollte Rain zeigen, dass sie stärker war als gedacht. Sie legte Rain nahe diese Kraft Stück für Stück zu erlernen und zu verstehen. Dann empfahl sie Rain wieder ins Bett zu gehen und noch eine Weile zu rasten.

Mittwoch, 4. Januar 2017

Treasure Hunter G: Tag 1 - Feuer und Flamme

Aufbruch zu einer neuen Geschichte
Mein Name ist Red. Ganz einfach zu merken oder? Heute Nacht hatte ich wieder einen Traum von meinem verschwundenen Vater. Er war einst ein Abenteurer. Ich träumte von einem Streit in dessem Verlauf ich wütend das Haus verließ. Etwas unsanft wurde ich von meinem Großvater geweckt der mich regelrecht aus dem Bett boxte. Auch mein Bruder Blue war schon wach. Kurz darauf erschien ein Dorfbewohner im Haus der von einem Eisenfalken erzählte den er in einer nahen Höhle gesehen haben will. Ich erinnerte mich daran dass die Eisenfalken oft in den Geschichten vorkamen die mein Vater mir erzählt hatte. Allerdings dachte ich immer das er diese Geschichten nur erfunden hatte. Nun wollte ich ihn mir aus der Nähe ansehen. Das gleiche galt für meinen Großvater und Blue.

Aus einer alten Geschichte...
In der Höhle entdeckte ich neben ein paar kleinen Monstern eine alte Maschine. Diese war sehr seltsam. Anscheinend war sie einst dafür gebaut worden Löcher in die Erde graben zu können. Wie lange dieses Gerät wohl schon hier stand? Nach und nach drangen wir immer tiefer in die Höhle ein, bis wir an einer riesigen Schlucht nicht mehr weiterkamen. Von hier konnte ich einige fremde Männer sehen, jedoch nicht erkennen was sie taten. Jedoch konnte ich sie hören. Einer von ihnen berichtete gerade dass die Bombe bereit war den Eisenfalken zu zerstören. Dann verschwanden die Männer. Anschließend fiel mein Blick auf den Grund weshalb wir hier her gekommen waren. Bisher hatte ich meinem Vater nicht ein Wort geglaubt, doch das hatte sich nun geändert. Aus der Ferne sah es so aus als kletterte jemand auf den Falken. Ich glaubte dass es sich um Vater hielt, war mir aber nicht sicher. Plötzlich begann die Höhle zu beben und einzustürzen. Wir mussten so schnell wie möglich fliehen. Am Eingang der Höhle sah ich einen seltsamen Affen, der sich wohl verirrt hatte. Um ihn zu retten verscheuchte Blue ihn aus der Höhle.

... direkt in die Lüfte.
Gerade als wir aus der Höhle entkommen waren, sah ich den Eisenfalken am Himmel. Doch etwas schien nicht zu stimmen. Teile von ihm schienen in Flammen zu stehen. Gleich darauf stürzte der Falke ab. Ich beschloss nachzusehen ob zuhause alles in Ordnung war. Harbatle, der Mann der uns vom Falken erzählt hatte, erwartete uns schon an Großvaters Haus. Als er von den Geschehnissen hörte, stürzte er gleich davon um sich alles selbst anzusehen. In seinem Haus fragte Großvater mich ob Vater jemals etwas über seinen Beruf erzählt hatte. Ich antwortete ihm das Vaters einzige Antwort auf solche Fragen stets lautete: Vertraut mir, ich weiß was ich tue. Großvater bat mich das geheime Zimmer meines Vaters aufzusuchen. Dies befand sich in unserem alten Haus in Tania. Großvater riet uns neue Ausrüstung und Vorräte zu beschaffen bevor wir dorthin aufbrachen. m Dorf trafen wir auf Rain und ihren Affen Pongo. Rain bedankte sich bei uns weil wir ihren Affen gerettet hatten. Großvater erinnerte sich daran die Beiden bereits am Vortag kennengelernt zu haben als er im Wald war. Da wir in Rouen nicht einkaufen konnten, wollten wir schnell ins Nachbardorf. Der Affe Ponga holte uns am Ortseingang ein und begleitete uns nach Sebia. Großvater blieb in der Taverne um dort auf uns zu warten.

Heimat in Flammen
Im Nachbardorf Sebia statteten wir uns erst einmal mit dem nötigsten aus. Neue Waffen und Rüstungen konnten nicht schaden. Da mir während des Einkaufs allerdings das Geld ausging, suchte ich nach einer kleinen Nebenbeschäftigung. Für den Besitzer der Taverne sammelte ich Frösche um sie an diesen zu verkaufen. Neben Geld erhielt ich auch das ein oder andere Heilmittel. Nach einer Weile hatten wir alles was wir benötigten und wollten nach Rouen zu Großvater zurück. In diesem Moment kam ein Mann ins Dorf und berichtete von einem Waldbrand. Erschreckend an dieser Neuigkeit war, das Rouen damit ebenfalls bedroht war. Immerhin war die Stadt Teil des Waldes. Daher eilten wir so schnell wir konnten zurück. Doch es war zu spät. Die Stadt brannte bereits lichterloh. Gemeinsam mit dem Affen Ponga retteten wir alle Bewohner des Ortes die wir erreichen konnten. Gleichzeitig versuchten wir zu Großvaters Haus zu gelangen. Dort erwartete uns eine böse Überraschung. Zwei Frauen bedrängten Großvater, der seinerseits versuchte Rain zu beschützen. Als wir bemerkt wurden beschwor eine der Frauen einige Monster herauf die uns beschäftigen sollten. Leider klappte dieser Ablenkungsversuch nur zu gut und Großvater war auf sich allein gestellt. Dennoch konnte er sich gut behaupten und besiegte sogar eine der Frauen bevor er selbst in die Flammen geschleudert wurde. Mit unseren letzten Kräften konnten wir ihn zurückholen und die Flammen löschen, doch wieder waren wir zu langsam. Bevor er starb bat Großvater Blue und mich, Rain zu beschützen. Die sichtlich geschockte Rain brachten wir erst einmal nach Sebia.

Hierher hatten sich auch die restlichen Überlebenden von Rouen zurückgezogen. Hier unterhielten wir uns noch einmal mit allen und wurden Zeuge davon das Ponga sogar mit einer Violine umgehen konnte. Im Hotel rasteten wir den restlichen Tag. Die Besitzerin erlaubte uns sogar umsonst dort zu bleiben. Anscheinend waren wir für einige so etwas wie Helden geworden. Zusammen mit Rain und Ponga wollten wir nun nach Tania reisen.

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Emerald Dragon: Tag 13 - Das Ende beginnt

Irgendwas läuft anders als geplant.
Nach einer letzten Rast brachen wir endlich in das Land unserer Feinde auf. Das Reich der Horus lag weit über den Wolken und somit noch viel höher als das Dämonenschloss. Von hier konnte man nicht einmal den Boden erkennen. Unser Eindringen war jedoch nicht unbemerkt geblieben, denn wir wurden auch gleich von unseren Feinden eingekreist. Anscheinend waren wir erwartet worden. Tamryn beschloss uns zu retten und begann die Teleposta zu benutzen was die Soldaten zögern ließ. Wir vernahmen den Ruf dass ein Lord Tiridates geholt werden sollte. Bevor die Teleposta jedoch bereit war, brach der Zauber aus irgendeinem Grund ab. Wir hörten anschließend die schweren Schritte eines Mannes in Rüstung. Dieser war anscheinend der Grund warum die Teleposta versagt hatte. Seinen Worten wollte er uns nicht gehen lassen da er lange auf Tamryns Rückkehr gewartet hatte. Dies war wohl Lord Tiridates. Ohne eine Aufforderung griffen zwei der feindlichen Soldaten nach mir und zogen mich aus der Gruppe meiner Freunde fort. Das Gleiche widerfuhr auch Hathram, Saoshyant und Farna. Nur Tamryn rührte keiner der Soldaten an. Als diese zu mir stürmte stellte sich ihr Tiridates in den Weg und grüßte sie als Lady Fial Vim Strati. Er erklärte Tamryn dass der verstorbene König sie auf seiner Suche nach der Teleposta und der Avesta einst mitgenommen hatte. Zwar versprach Tiridates uns höflich bewirten zu dürfen, aber ich hatte da irgendwie meine Zweifel.

Als Gefangene des Feindes
Meine Zweifel waren berechtigt als man uns in eine Gefängniszelle warf. Von den Wärtern hörte ich das sie rechtmäßige Herrscherin der Horus nach langer Zeit zurückgekehrt war. Ob damit etwa Tamryn gemeint war? Zumindest schien es so zu sein. Die Wärter sprachen davon dass die gesamte königliche Familie fünfzehn Jahre zuvor verschwunden war. Tatsächlich kannte ich Tamryn seit dieser Zeit. Waren die Horus damals zufällig vor unserer Küste gestrandet oder hatte dies andere Gründe? Zudem sollte Tamryn wohl den Thron besteigen und damit die Horus zurück zur Erde führen. Ich war jedoch der Meinung das wir nicht länger in Gefangenschaft bleiben konnten und daher entwickelte ich einen Plan. Als ich versuchte die silberne Schuppe abzulegen verbrannte ich mir an ihr fast die Hand. Zudem hörte ich wieder einmal Vendidads Stimme die mir Einhalt gebot. Das Schwert erinnerte mich daran das der Fluch gegen die Drachen im Herzen der feindlichen Festung um ein vielfaches stärker war als in Ishbahn. Die Folgen für mich wären sehr unerfreulich. Ich jedoch begann langsam zu verzweifeln. Vendida erinnerte mich jedoch an meinen Bund mit Tamryn und gab mir zu verstehen dass ich auch ihr vertrauen musste. Tatsächlich war ich mit meinen Gedanken immer nur bei ihr und ich fragte mich was sie gerade tat.

Tamryn in königlichen Gewändern
Tiridates, Kanzler der Horus
Nach einer unglaublich langen Zeit in der Zelle geschah etwas Unerwartetes. Ein junger Mann, offenbar ein Schwertkämpfer, schlug die Wache nieder. In seiner Begleitung befand sich niemand anderes als Tamryn. Diese erzählte mir was ihr in der Zwischenzeit geschehen war. Sie hatte erkannt dass ihr Vater sich geweigert hatte als Tiriddates Marionette dessen Plänen zu folgen. Ihr Vater, der König, hatte daraufhin beschlossen mit seiner ganzen Familie zu fliehen, damit Tiridates niemanden anderen auf diese Weise benutzen konnte. Der Lord hatte daraufhin das Schiff ihrer Familie versenkt. Da man es nicht mehr überprüfen konnte, hoffte ich das der König Hilfe und Zuflucht bei den alten Feinden seines Volkes suchte. Und vielleicht sogar Versöhnung. Weiter erzählte Tamryn mir das sie mit einer Haarnadel aus ihrem Gemach im Schloss entkommen konnte. Als sie die Tür ihres Zimmer geöffnet hatte versuchten zwei Wächter sie dorthin zurückzudrängen, doch ein Junge namens Jessil kam ihr zu Hilfe. Dieser eröffnete ihr dass nicht alle Horus mit den Plänen und Zielen Tiridates einverstanden waren. Auch Jessils Vater hatte loyal zu König gestanden und diesen bis zum Schiff eskortiert. Jessil übergab Tamryn ihre alten Sachen wieder, die die Zofen auf Befehl Tiridates verbrennen sollten. Danach waren beide zu unserer Zelle geeilt. Jessil erklärte uns das alles was bisher geschehen war nur durch Tiridates zustande gekommen war. Die Beschwörung Garcias, der anschließende Krieg und die Bergung der Avesta waren alles Teil von Tiridates Plänen. Die meisten der Horus wollten nur in Frieden leben und würden daher Tamryn unterstützen. Tamryn, die nun einen persönlichen Grund hatte gegen Tiridates vorzugehen, bat uns um unsere Hilfe. Jessil verriet uns das Tiridates sich in den Schrein der Horus zurückgezogen hatte. Zudem berichtete er uns von einem Haus in dem Waffen der Horus gelagert wurden. Wir nutzten die Chance uns in der Stadt umzuhören bevor wir den Schrein aufsuchten. Die Horus hatten einige sehr interessante Gerüchte über ihren Lord und Kanzler zu berichten. So sollte er in der Lage sein einen Horus in einen ganz normalen Menschen zu verwandeln und zusätzlich hatte noch nie jemand sein Gesicht gesehen. Angeblich war die Avesta auch seine Schöpfung gewesen. Zudem sollte Tiridates auch seit dreitausend Jahren der königlichen Familie dienen. Dies war eine Zeitspanne die selbst für einen Horus unnatürlich war. Ich fragte mich wie alt Tiridates wohl tatsächlich sein mochte und ob der Krieg gegen die Drachen nicht auch sein Werk gewesen war. Mithilfe der Avesta erschuf er einst Zandig der gegen den Smaragddrachen gekämpft hatte. Dort wo dieser Kampf stattgefunden hatte lag nun die Wüste. Einige der Horus übergaben uns auch Heilmittel und nützliche Gegenstände. Mit den Hoffnungen der Horus blieb uns nichts anderes mehr übrig als Tiridates im Schrein aufzusuchen.

Zandig erscheint
Wie Jessil gesagt hatten trafen wir Tiridates im Schrein der Horus, den wir über einen Turm des Schlosses erreichten. Als wir ihn konfrontierten gestand er uns dass er den Fluch über Ishbahn mithilfe der Avesta erschaffen hatte. Nachdem er mich kurz gemustert hatte, verstand er dass die Drachen einen Weg gefunden hatten, den Fluch zu umgehen. Doch er verstand nicht dass dies nur für einen einzigen Drachen möglich war und begann uns wütend anzugreifen. Bevor wir der Sache jedoch ein Ende machen konnten hielt Tamryn inne. Sie hatte das Gefühl dass etwas Schreckliches bevorstand. Tiridates hingegen schien die ganze Sache sichtlich Spaß zu haben, vor allem als sein Körper zusammenfiel. Dummerweise hatte mich Tamryn abgelenkt, so dass ich nicht bemerkte dass Tiridates einen Zauber wirkte. Dieser war ein Fluch der Tamryn zu einem Dasein als Mensch verurteilte. Aus unserer Sicht war es aber nicht wirklich ein Fluch. Ich hatte aber dennoch das Gefühl das Tiridates unter seinem Helm lachte. Auf einmal meldete sich Vendidad zu Wort. Das Schwert hatte erkannt dass Zandig sich die ganze Zeit in Tiridates aufgehalten hatte. Nun hatte auch für Zandig das Versteckspiel ein Ende und er zerstörte seinen Körper und griff uns in wahrer Gestalt an. Jeder von uns kämpfte für das was ihm wichtig war: Hathram, Farna und Saoshyant für die Menschen Ishbahns, Tamryn für die Horus und ich schließlich für Tamryn. Gemeinsam entwickelte eine Kraft die stärker war als die des Smaragddrachens, denn dieser war ursprünglich von gleicher Stärke gewesen wie Zandig. Mit der Zeit wurde Zandig immer schwächer. Schließlich fiel die Avesta aus seinem Körper und er verschwand. Glücklich steckten wir die Waffen weg.

Ein riesiger Drache!
Saoshyant bemerkte dass der wahre Kampf nun begann, denn es galt das ganze Land wieder aufzubauen. Hathram versprach dafür zu sorgen, dass Isbahn wahrhaft zu einem heiligen Land werden würde. Gerade als Farna wieder begann ihn mit „Eure Hoheit“ anzureden, reagierte der Prinz ein wenig wütend und beschloss seine Entscheidung gleich kundzutun. Ich fragte mich was er damit wohl meinte, als Farna uns daran erinnerte dass er ja eine Braut auswählen musste. Während diesem freundschaftlichen Streit zwischen den Beiden hörte ich ein seltsames Geräusch hinter uns. Dieses wurde immer lauter. Auch Tamryn hörte dieses Geräusch. Im Gegensatz zu mir wusste sie jedoch was es zu bedeuten hatte: die Avesta war noch immer aktiv und bebte vor der ganzen gesammelten Energie. Vendidad bat mich die Schätze der Drachen um das Schwert herum anzuordnen. Diesem Wunsch kam ich sofort nach, denn ich hatte keine Ahnung wie lange ich dafür noch Zeit hatte. Auf einmal entstand eine smaragdgrüne Lichtsäule und blendete uns. Als diese wieder verschwand waren sowohl die Schätze als auch Vendidad verschwunden. Doch im hinteren Teil des Schreines sahen wir eine riesige schattenhafte Gestalt. Dies war der Smaragddrache, der nun endlich wiederbelebt worden war. Er ermahnte uns dass die Avesta durch Zandigs Tod außer Kontrolle geraten war. Die Horus liefen in Gefahr selbst zerstört zu werden. Dennoch forderte er uns auf die Teleposta zu benutzen um zu fliehen. Als Tamryn protestieren wollte, meinte der Drache das niemand seinem Schicksal entkommen konnte. Doch damit gab sie sich nicht zufrieden, bis wir sie daran erinnerten dass wir und alle Menschen von Ishbahn sie brauchen würden und keine Macht der Welt die Avesta jetzt noch stoppen konnte. So schnell wir konnten verließen wir den Schrein während Tamryn begann die Teleposta zu verwenden. Im wahrlich letzten Moment brachte uns das Artefakt in Sicherheit. Noch während dem Teleport konnte ich die Explosion der Avesta spüren. 

Das Ende ist erst der Anfang
Wir wurden am Rande der Wüste abgesetzt. Gleich darauf wurden wir Zeuge wie die Wüste begann zu ergrünen. Anscheinend besaß die Avesta auch die Macht zu erschaffen. Gleich darauf erschien der Smaragddrache und teilte uns mit dass der Fluch über dem Land entfernt war. Gleichzeitig schien er traurig zu sein, denn er war der Meinung das dies nun das Zeitalter der Menschen sei und Drachen nun nutzlos seien. Er bot mir nun an mit ihm nach Draguria zurückzukehren und von dort aus ein neues heiliges Land zu suchen. So sehr mich dieses Angebot auch ehrte: ich hatte einen anderen Wusch. Ich erklärte ihm als Mensch in Ishbahn zu bleiben, denn ich wollte nicht das Tamryn jemals wieder mit meinem Horn nach mir rufen musste. Auch Hathram hatte Farna noch etwas zu erklären, so dass wir anderen die Beiden alleine ließen. Lange Zeit nach dieser Reise hörte ich das Hathram Farna an diesem Zeitpunkt seine Liebe gestanden hatte. Auch wenn dieses Abenteuer vorbei war und jeder von uns seinem eigenen Weg folgte: wir würden für immer füreinander da sein. Vor allem Tamryn und ich. Und vielleicht würden wir irgendwann eine neue Reise beginnen und versuchen Überlebende der Horus zu finden.

Freitag, 18. Dezember 2015

Emerald Dragon: Tag 12 - Dämonen und alte Götter

Im Schloss
Gemeinsam beschritten wir den Weg den die Bergpriesterin für uns geöffnet hatte und betraten eine funkelnde Bodenplatte. Diese brachte uns sofort zum fliegenden Schloss der Dämonen. Nun gab es für uns keine Rückkehr mehr. Die Dämonen des Schlosses sandten uns ganze Horden an Feinden entgegen, doch wir konnten sie alle erfolgreich bekämpfen. Ich muss gestehen das die Aussicht vom Schloss auf das Land unter mir überwältigend war und wünschte mir selbst darüber fliegen zu können. Im Inneren des Schlosses gab es viele enge und verwinkelte Gänge. Zudem mussten wir einige Male die Stockwerke wechseln um voran zu kommen. Die engen Gänge sorgten auch dafür das wir vielen Kämpfen nicht ausweichen konnten. Einige der feigeren Dämonen hatten sich auch als Schatzkisten getarnt und warteten nur darauf das wir versuchten sie zu öffnen. Stärkere Dämonen stellten sich uns ebenfalls von Zeit zu Zeit in den Weg. Aber egal was sie versuchten, unser Weg führte uns immer weiter zu Garcia. 

Das Finale mit Garcia
Im zentralen Raum des Schlosses, der auch als Thronsaal diente, trafen wir endlich auf den Dämonenkönig. Dieser hatte uns bereits erwartet und offenbarte uns dass er nun seine volle Stärke erreicht hatte. Auf Hathrams Frage ob er dafür die Avesta gebraucht hatte bekam der Dämon jedoch einen Lachanfall. Garcia verneinte das Artefakt der Horus dafür benötigt zu haben. Selbstsicher erklärte er uns dass die Horus ihn in diese Welt beschworen hatten, im Gegenzug sollte er die Avesta für sie zurückholen und mit dem Tod vieler Menschen zu stärken. Vor unseren Augen sandte er das Artefakt anschließend zu dessen Erschaffern. Nun verstanden wir dass die alten Feinde der Drachen hinter allem steckten. Tamryn jedoch wollte dies nicht wahrhaben und weigerte sich dies zu glauben. Garcia hatte anscheinend auch genug vom Gerede und griff uns unverzüglich an. Diesmal war er tatsächlich weitaus stärker als noch bei unserem letzten Treffen. Aber da jeder von uns wusste was auf dem Spiel stand gaben wir alle unser Bestes. So kam es auch wie es kommen musste: Der Dämonenkönig fiel nach langem Kampf! Nach Garcias Tod brach auch das Siegel auf Saoshyants Bogen und einer der von mir gesuchten Schätze erschien. Doch es schien als hätte Garcia einen letzten Trumpf im Ärmel gehabt. Denn mit seinem Tod begann das Schloss auf die Erde herab zu stürzen. Erschrocken stellten wir fest dass es für uns keine Möglichkeit zur Flucht gab. Doch Tamryn begann auf einmal zu beten und ein helles Licht hüllte uns ein.

Tamryn benutzt die Teleposta
Die Wahrheit tut weh
Das nächste an dass ich mich erinnerte war wie ich an einem Strand erwachte. Tamryn war ebenfalls dort. Doch etwas stimmte nicht. Es schien mir als wäre sie unendlich traurig. Während eines Gesprächs gestand sie mir diese Reise nicht nur wegen der Menschen Ishbahns unternommen zu haben, sondern auch um herauszufinden woher sie selbst kam. Dies konnte ich noch alles nachvollziehen. Schließlich erzählte sie mir was die Meerespriesterin ihr anvertraut hatte. Die Teleposta die wir erhalten hatte war ebenfalls ein Artefakt der Horus und nur ein solcher hätte sie überhaupt benutzen können. Da sie jedoch im Dämonenschloss uns mit der Teleposta gerettet hatte ließ dies nur einen Schluss zu: Tamryn war eine Horus! Auch wenn dies ein Schock für mich war, Tamryn blieb immer noch Tamryn für mich. Behutsam nahm ich meine alte Freundin in den Arm und begann sie zu trösten. Doch in Gedanken war ich bei der traurigen Tatsache dass ihr Volk versuchte die Menschen zu vernichten und wir nun gegen sie kämpfen mussten. Kurz danach fanden Hathram und Saoshyant uns am Strand, doch Khosraw war nicht bei ihnen. Wir erfuhren das der Widerstandskämpfer auf den Weg war zu Waramul um seine Verletzungen auszukurieren. Hathram schlug vor zurück nach Ervad zu reisen. Als ich Tamryn anblickte um wissen zu wollen was sie nun vorhatte holte sie die Teleposta hervor. Sie erklärte uns mit einem Lächeln dass sie uns überall hinbringen konnte wohin wir wollten.

Die Rückkehr der Helden
Ganz Ervad wartete bereits auf die Helden die Garcia vernichtet hatten. Auf diese Weise konnten wir zahlreiche alte Freunde wiedersehen. Tapp, Khosraw, Waramul und Barsom waren nur einige der Anwesenden die uns erwarteten. Auch der König war überglücklich über unseren Sieg. Vielleicht aber etwas zu sehr, denn er wollte sowohl Statuen von uns aufstellen, einen Gedenktag einführen und zudem versuchte er uns dazu zu überreden jede Menge seltsame Dinge verkaufen zu können: Helden-Süßigkeiten, Helden-Taschen und Hathram-Puppen. Der Prinz konnte die Begeisterung seines Vaters kaum stoppen. Da wir ihm allerdings nichts von den Horus erzählen wollten um eine Panik zu vermeiden, griff Hathram auf eine Notlüge zurück. Er erzählte dem König dass wir die verstreuten, restlichen Dämonen bekämpfen wollten, damit wirklich Frieden herrschte. Doch bevor wir abreisten fragte Hathram nach etwas das ihm wirklich am Herzen lag: Farna. Der König gab jedoch zu dass er diese seit einer Weile nicht mehr gesehen hatte. Barsom jedoch wusste das Farna in der westlichen Wüste an einer Oase zu finden war. Als wir das Schloss verlassen hatten, trafen wir erneut Waramul, der den verletzen Khosraw wieder mit sich nehmen wollte.

Farna erwartet uns
Auf dem Weg in die Wüste entdeckte ich eine vertraute Steinformation die ich gleich besuchte. Hier teilte mir mein Großvater mit dass die Horus einst ein Wesen namens Zandig erschaffen hatten. Zandig sollte einst mit dem Smaragddrachen gekämpft haben. Anscheinend gab es im Friedhof der Drachen einen Hinweis in Form von Inschriften darauf. Zudem sollte Zandig mit Hilfe der Avesta erschaffen worden sein. Ich muss sagen dass mir diese Informationen nicht sonderlich gefielen. Aber bevor wir die Horus aufsuchten, wollte ich zuerst Farna in der Wüste treffen. Von weitem konnte ich bereits sehen dass jemand an dem angekündigten Ort wartete, doch erst vom nahen konnte ich Farna tatsächlich erkennen. Diese reagierte jedoch anders als erwartet, indem sie Hathram zuerst ein paar Ohrfeigen verpasste. Dies war die Gelegenheit die Beiden erst einmal alleine zu lassen. Nach ein paar Minuten suchten wir die Beiden wieder auf und Farna fragte mich danach uns wieder begleiten zu können. Sofort stimmte ich ihr zu. Nun wieder zu fünft, suchten wir den Helmend-Berg weiter im Norden auf. Dort sollten wir einen Weg finden die Horus zu erreichen.

Nur ein altes Schwert?
Auf der Spitze des Berges wurden wir von einer Kreatur der alten Götter gestoppt, die nach ihrer Vernichtung das Horn des roten Drachens hinterließ. Aber was mich mehr interessierte war das Schwert das auf der Spitze des Berges im Boden steckte. Als ich mich der Waffe näherte fühlte ich etwas vertrautes und es hatte den Anschein dass das Schwert auch auf mich reagierte. In meinem Kopf hörte ich eine Stimme die mir erklärte dass sie das Schwert Vendidad wäre und den Geist des Smaragddrachens enthielt. Die Stimme forderte mich dazu auf das Schwert an mich zu nehmen, was ich auch tat. Das Schwert verkündete dass es schon lange auf mich wartete, denn angeblich war ich dazu auserwählt den Fluch über Ishbahn zu lösen. Mithilfe der gesammelten Schätze konnten wir nun auch die Horus erreichen. Sollten wir diese Möglichkeit nutzen konnten wir eine lange Zeit nicht mehr zurück, daher beschlossen wir eine weitere Rast einzulegen.

Samstag, 12. Dezember 2015

Emerald Dragon: Tag 11 - Es geht aufwärts

Wohin nun?
Gut ausgeruht und mit vollen Vorräten suchten wir die verbotene Höhle auf der Kasha-Insel auf. Dort sollte sich der zweite der antiken Texte befinden der uns weiter zur Bergpriesterin bringen sollte. Nach den ersten Metern in der Höhle stellten wir jedoch fest dass der Boden des Wegs weggebrochen war. Dumm für uns war nun das wir keine Möglichkeit hatten die Schlucht zu überqueren. Tief unten in der Schlucht konnte ich etwas erkennen das wie fester Boden aussah. Andererseits konnte man nebenan nur die bodenlose Tiefe entdecken. Als ich mir den Rest des Weges genauer betrachtete kam mir ein Gedanke: führte der Weg vielleicht in der Tiefe weiter? Ein rätselhaftes Schild am Beginn der Höhle hatte auch so etwas behauptet. Also nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und sprang. Ich landete tatsächlich um einiges tiefer, aber sicher, in der Höhle wo sich mir neue Wege erschlossen. Auf diese Weise gelangte ich schnell in einen neuen Raum in dem mir eine weitere lebendige Rüstung den Weg versperrte. Nachdem dieses Hindernis aus dem Weg geräumt wurde, fanden wir innerhalb der Rüstungsteile den Text den wir der Priesterin übergeben sollten.

Ein Gespräch unter vier Augen.
Mit dem Text reisten wir zurück zur Meerespriesterin die uns den weiteren Weg weisen wollte. Diese wollte uns nun den Schatz der alten Götter überreichen. Doch bevor er dies tat zögerte er kurz und wollte Tamryn etwas erzählen. Ich verstand nur wenig von dem Gesprochenen der Beiden. Nach dem Gespräch übergab die Priesterin uns die Teleposta, einen antiken Gegenstand. Wofür dieser gut war oder welchem Zweck er diente verschwieg die Priesterin. Vielleicht hatte sie es aber auch nur Tamryn in ihrem Gespräch verraten, aber ich beschloss Tamryn nicht danach zu fragen. Wenn sie es mir erzählen wollte, dann sollte sie es aus freien Stücken tun. Zusätzlich öffnete die Meerespriesterin uns einen Weg in die ferne Stadt Marguan. Der Weg bestand aus einem langen Tunnel der unter dem Meer hindurch führte. Statt jedoch gleich in die Stadt zu führen endete der Weg in einem alten Tempel. Hier erwarteten uns auch erneut die Schergen Garcias. Ein weiterer General des Dämonenkönigs war ausgesandt worden um uns aufzuhalten. Doch wieder war es für die Dämonenarmee ein herber Rückschlag. So langsam ahnte ich das Garcias Truppen vielleicht bereits stark geschwächt waren. Und unsere Feinde schienen dies auch zu beweisen, denn seit Ostracons Tod war ich keinem ebenbürtigen Gegner mehr begegnet. Dennoch beschloss ich auf der Hut zu bleiben. Garcia besaß immer noch die Avesta und konnte immer noch die ein oder andere böse Überraschung besitzen.

Marguan
Marguan war eine recht belebte Stadt wie ich feststellte. Zahlreiche Waren gelangten trotz des Krieges zu den Händlern der Stadt. Durch Zufall begegnete Hathram einen Soldaten Ervads. Dieser war schockiert seinen Prinzen zu sehen und daher verschlug es ihm die Sprache. Anscheinend war Hathram einem Deserteur begegnet. Doch als dessen Geliebte sich für den Soldaten einsetzte gab der Prinz mit einem Augenzwinkern zu verstehen dass dieser Soldat doch unmöglich noch am Leben sein konnte, da er doch in Ervad gefallen sei. Immer mehr verstand ich warum Hathram in seiner Heimat so beliebt war und umso glücklicher war ich dass er wieder bei uns war. Weniger glücklich war ich über ein Gerücht das mir in der Stadt zu Ohren kam: Die Bergpriesterin war angeblich von Garcia mit der Avesta versklavt worden und bewachte nun den Weg zum Dämonenschloss. Sollte dieses Gerücht stimmen konnte das Ganze für uns problematisch werden, da wir die Hilfe der Priesterin brauchten.

Wie könnte es anders sein?
Nachdem wir uns uns Marguan mit neuen Waffen und Rüstungen versorgt hatten, begannen wir unseren Aufstieg im Gebirge. Bald zeigte sich das das Anschaffen der neuen Ausrüstung unvermeidbar gewesen war, denn die heimischen Kreaturen waren alles andere als einfach zu bekämpfen. Auf dem Weg zum Tempel der Priesterin mussten wir eine alte Hängebrücke überqueren. Von diesem Ort aus konnte man sogar den Wald von Dardarwa sehen. Doch plötzlich hielt Tamryn inne. Sie hatte das seltsame Gefühl dass sich uns etwas näherte. Was es war konnte sie jedoch nicht sagen. Auf einmal verfinsterte sich der Himmel und Blitze begannen zu Boden zu zucken. Und mitten in der Luft erschien er: Garcia. Doch bevor er unsere Situation ausnutzen konnte erschien die Meerespriesterin die ihn mit ihrer Kraft daran hinderte und ihn festhielt. Der Dämonenkönig war über diese Störung sehr aufgebracht. Die Priesterin forderte uns auf unseren Weg so schnell wie möglich fortzusetzen. Doch Garcia gelang es wider Erwarten das Siegel das die Priesterin auf ihn gelegt hatte zu zerbrechen. Gleich danach wandte er sich uns zu und verwickelte uns in einen heftigen Kampf. Anscheinend war der Dämonenkönig schlau genug zu wissen wann er sich zurückziehen mussten, denn er verließ das Schlachtfeld bereits nach kurzer Zeit und forderte uns auf ihm zu folgen. Mir war allerdings aufgefallen dass er die Meerespriesterin als Nachkommen der Horus bezeichnet hatte. War dies nur ein Versehen gewesen oder waren die alten Feinde der Drachen doch noch am Leben? Vielleicht konnte ich die Priesterin irgendwann danach fragen. Jetzt setzten wir unseren Weg zur Spitze des Berges erst einmal fort.

Die Bergpriesterin
Die Priesterin erwarte uns bereits innerhalb ihres Tempels und überreichte Saoshyant eine spezielle Rüstung mit der er die geheime Kraft seines Bogens nutzen konnte. Unser Freund bemerkte schnell das die Bergpriesterin verwundet war. Diese erklärte nur das dies ihr Schicksal war bevor sie uns den Weg zum Dämonenschloss ebnete. Doch ich hatte in Marguan das Gerücht gehört dass sie unter Garcias Kontrolle stand. Entsprach dies etwa nicht der Wahrheit? Aber auch Garcia hatte das Verhalten der Priesterin bemerkt und bestrafte die Verräterin mit dem Tod. Da wir nicht wussten was uns von nun an erwartete beschlossen wir eine weitere Rast einzulegen.

Samstag, 5. Dezember 2015

Emerald Dragon: Tag 10 - Über das Meer

Das Kraut ist gefunden
Mit Ostracons Ende hatte die Dämonenarmee kurzfristig ihren Schrecken verloren, doch als sich kurz darauf Garcias Schloss erhoben hatte, begriffen wir erst wie schwierig es wurde dorthin vorzustoßen. Zwar verfügte Garcia nicht mehr über ausreichend Truppen, dennoch stellte es für uns eine Herausforderung dar das Schloss überhaupt zu erreichen. Da mir nichts besseres einfiel, führte ich unsere geschrumpfte Gruppe nach Süden, in die Stadt Virgil. Dem Weisen Husulnum zufolge, konnte der Arzt Waramul unseren Freund Hathram aus dem Kristall befreien. Da Ostracons Zauber, trotz dessen Tod, weiterhin anhielt, war dies unsere beste Möglichkeit. Doch zu meinem Erschrecken entdeckte ich eine riesige Warteschlange vor Waramuls Haus. Aber ich ließ mich davon nicht abschrecken und drängelte mich einfach vor. Als wir Waramul begegneten zeigte sich dieser von meinem Verhalten nicht sehr erfreut und sprach mich direkt darauf an. Saoshyant holte schließlich den Kristall hervor und hatte damit Waramuls Aufmerksamkeit geweckt. Dieser hatte genug davon einfache Krankheiten heilen zu müssen und wünschte sich schon seit längerem eine Herausforderung. Hathrams Gefängnis kam ihm da gerade recht. Mit Feuereifer begann der Arzt seine Nachforschung und verkündete uns bald darauf das wir ein spezielles Kraut benötigten um den Fluch zu entfernen. Da er leider keines davon auf Vorrat hatte, sollten wir ihm dieses Kraut besorgen. Womit ich allerdings nicht gerechnet hatte war das sich der Arzt uns anschloss. Damit stand die stillgelegte Mine im Norden als unser nächstes Ziel fest, denn nur dort sollte das Kraut wachsen.

Wie ich schnell feststellte zog sich die Mine durch den ganzen Berg und nach einem kleinen Kraut zu suchen würde nicht einfach sein. Zum Glück wusste Waramul das wir nach einer roten Blume Ausschau halten mussten. Ansonsten hätte die Suche sehr lange dauern können. Unsere Suche wurde von einigen verstreuten Resten von Ostracons Truppen etwas erschwert, doch wir drangen immer tiefer in die Minen vor. Nach einer Weile entdeckte Waramul die gesuchte Pflanze. Doch anscheinend hatte Ostracon bereits vor langer Zeit einige Vorkehrungen getroffen, denn ein riesiges Pflanzenmonster griff uns an. Nach kurzem Kampf konnten wir die gesuchte Pflanze an uns nehmen und mit ihr nach Virgil zurückkehren.

Die Rückkehr des Prinzen
Zurück in Waramuls Haus bereitete dieser alles vor um Hathram befreien zu können. Nach einem missglückten Versuch war es dann auch endlich soweit: Hathram war frei! Sichtlich verwirrt stand der Prinz im Raum, denn für ihn war kaum Zeit im Kristall vergangen. So war es nicht verwunderlich das er erst einmal Ostracons Namen brüllte, bevor er bemerkte das er nicht in Ervad war. Verlegen gab Hathram zu sich bei Farna für die Sorgen die er ihr bereitet hatte entschuldigen zu müssen. Doch im gleichen Moment stellte er fest das diese sich gar nicht bei uns befand. Nun lag es an uns ihn erst einmal auf die neue Situation aufzuklären. Waramul wieß uns darauf hin das die Meerespriesterin auf der großen Kasha-Insel vielleicht wusste wie wir Garcia erreichen konnten. Ab sofort verkaufte der Arzt uns auch speziell gefertigte Medikamente die uns stärken konnten wenn wir ihm das richtige Material brachten. Ich hatte den leisen Verdacht das der Arzt uns nicht nur als Freunde sondern auch als Versuchskaninchen betrachtete. Auch wenn ich Hathram gerne zu Farna gebracht hätte, so wusste ich nicht wo diese sich zur Zeit aufhielt. Zudem war der Prinz so voller Tatendrang endlich etwas gegen Garcia zu unternehmen, das ich beschloss Waramuls Hinweis zu folgen. Da Virgil letztendlich eine Hafenstadt war, auch wenn sie teilweise nicht so aussah, konnten wir hier ein Boot finden, dass uns zur großen Kasha-Insel brachte.

Die Meerespriesterin erwartet uns
Die Menschen in der einzigen Stadt der Insel waren Besucher nicht gewohnt, da das einzig sehenswerte der Insel die Meerespriesterin war. Doch einige kannten ein paar alte Legenden, die mir jedoch nicht nützlich schienen. Einzig die Geschichte von einer roten Frucht blieb mir im Gedächtnis. Der Rest der Menschen kannte nur ein Gesprächsthema: das Versinken der kleinen Kasha-Insel als das Dämonenschloss erschien. Am Meeresschrein selbst erschien ein General aus Garcias Armee der uns aufhalten sollte. Aber nach dem Kampf mit Ostracon kam mir dies als schlechter Scherz vor. War mein Erzfeind etwa wirklich Garcias bester Mann, oder in dem Fall, Dämon gewesen? Wie auch immer, der Dämon hatte den Befehl erhalten ein Treffen mit der Priesterin zu verhindern und war gescheitert, sodass wir diese endlich aufsuchen konnten. Die Priesterin machte uns jedoch unmissverständlich klar, dass sie uns nur helfen würde wenn wir ihr einen alten Text aus einer Höhle besorgen würden. Also machten wir uns erneut auf eine Höhle zu erkunden.

Die Prüfung
Entgegen meiner Befürchtungen war die Höhle nicht allzu groß, das einzige wirkliche Hindernis war ein riesiger Lavasee, den wir nicht ohne weiteres überqueren konnten. Aber auch dafür gab es sicherlich eine Lösung. Sehr verdächtig waren vier Säulen die überall in der Höhle verstreut herumstanden. Diese erfüllten anscheinend keine weitere Aufgabe als zur Dekoration. Dennoch war es auffällig wie wenig sie hierher passten. Als ich eine von ihnen näher untersuchte, leuchtete die Säule auf und versank ein wenig im Boden. Einer Ahnung folgend sah ich mir den Lavasee genauer an und entdeckte eine Säule die aus diesem hervor gestiegen war. Nun war mir die Lösung des Rätsels klar. Schnell untersuchte ich die restlichen Säulen und errichtete damit einen Weg über die Lava, den ich nur noch hüpfend überqueren musste. Als finale Prüfung in der Höhle galt es am Ende noch eine lebendige Rüstung zu bekämpfen. Doch als auch diese Hürde fiel, erhielten wir den gesuchten Text für die Priesterin. Nun konnten wir hoffentlich unsere Reise fortsetzen.

Die Meerespriesterin war nun bereit uns zu helfen. Doch viel mehr als uns weiter zu schicken war auch ihr nicht möglich. Dafür sollte die Bergpriesterin, zu der sie uns nun sandte, in der Lage sein den Dämonenkönig aufzuhalten. Doch auch die zweite Priesterin wollte für ihre Hilfe erst einen weiteren alten Text. Dieser sollte der Meerespriesterin zufolge gar nicht weit weg von hier aufbewahrt werden. Doch bevor ich mich daran machte den Text und die Bergpriesterin zu suchen, wollte ich meine Vorräte nochmals auffüllen und Hathram etwas bessere Ausrüstung spendieren. Denn ich hatte das Gefühl das wir alles gebrauchen könnten was wir in die Finger bekamen.  

 Waramul, der Arzt
 Die Meerespriesterin

Freitag, 27. November 2015

Emerald Dragon: Tag 9 - Siege und Niederlagen

Der Weise vom Berge
Mit neuen Vorräten im Gepäck erreichten wir den Berg auf dem Husulnum, der Weise, lebte. Saoshyant warnte uns vor den Monstern auf dem Berg. Diese waren dem Einfluss von Draugwand ausgesetzt und daher aggressiver als an anderen Orten. Zudem hatte der Bogenschütze von riesigen Skorpionen gehört, die es angeblich hier gab. Nachdem wir eine Hängebrücke überquerten, konnten wir uns von dem Wahrheitsgehalt des Gerüchts überzeugen, als wir auf die Kreaturen trafen. Diese bewachten den Weg zum Haus des Weisen. Obwohl die Skorpione zu dritt auftraten, konnten sie uns dennoch kaum aufhalten. Ich war überrascht als sich Husulnum traf, dieser wusste einiges über die Welt, das mir noch unbekannt war. Unter anderem wusste er das die fünf Schätze die ich sammeln sollte, ursprünglich dazu dienten den Smaragddrachen wiederzubeleben. Zudem befand sich laut dem Weisen die Klaue des schwarzen Drachen in der Hand Garcias. Dies machte das Sammeln der Schätze schwerer als geplant. Was mich allerdings verwunderte war die Information das Husulnum ein Freund des Smaragddrachen war. Auch zur Avesta und Garcia wusste der Weise einiges zu berichten. Da Dämonen unter normalen Umständen nicht in dieser Welt lebten, blieb nur die Vermutung das Irgendjemand die Dämonen beschworen hatte. Doch wer dieser Jemand war wusste Husulnum nicht. Die Avesta hingegen war einst ein Werkzeug der Horus gewesen, die sich nach dem Krieg mit den Drachen in den Westen zurückgezogen hatten. Mit Hilfe der Avesta hatten die Horus den Westen des Landes in eine riesige Wüste verwandelt, doch aus welchem Grund war ebenfalls unbekannt. Was Garcia mit einem solchen Artefakt anfangen wollte, wollte ich mir gar nicht vorstellen. Auf jeden Fall konnten die Dämonen damit unglaublich viel Schaden anrichten. Aber die Beste Nachricht verriet uns Husulnum erst am Ende und mit dieser hatte niemand gerechnet: Hathram war noch immer am Leben! Der Weise enthüllte uns das der Kristall den Ostracon gezeigt hatte nur eine Fälschung war. Der echte Kristall befand sich sicherlich an einem sicheren Ort versteckt. Möglicherweise in Draugwand. Oh wie gerne hätte ich diese Nachricht gleich Farna überbracht, doch wo diese sich aufhielt wusste ich nicht. Sollten wir den Kristall finden, sollten wir ihn Waramul, einen berühmten Arzt, in Virgil übergeben. Zumindest riet uns dies der Weise. Als Dank für unseren Besuch und unsere Neugier übergab uns der Weise einen gesegneten Pfeil mit dem wir die Barriere um Draugwand zerstören konnten. Unser nächstes Ziel stand damit fest. Zudem erhielten wir von einem Boten die Nachricht das Khosraw uns in Harerud erwartete.

Letzte Vorbereitungen
Seltsamerweise hatte der Widerstand einen Hang dazu sich immer in Kneipen zu treffen. Oder vielleicht lag dies an einer persönlichen Vorliebe Khosraws. Dieser teilte uns mit dass die Vorbereitungen für den Sturm auf die feindliche Festung abgeschlossen waren. Da auch Khosraw einiges mit Ostracon zu klären hatte, schloss er sich für den Angriff wieder unserer Gruppe an. Noch einmal deckten wir uns als Vorbereitung wieder mit frischen Vorräten ein.

Karshwals Opfer
An der Festung Draugwand angekommen hielt Khosraw nochmals eine kurze Ansprache an seine Leute bevor Saoshyant mit dem gesegneten Pfeil die Barriere zerstörte. Dann begann der Sturm des Widerstands auf die Festung, bei dem wir uns erst noch zurückhielten. Erst als Khosraws Leute die Tore der Festung geöffnet hatten, waren wir am Zug. Da die meisten der feindlichen Einheiten außerhalb der Festung kämpften, war das Innere weitgehend unbewacht. Draugwand stellte sich als ein kleines Labyrinth heraus, doch die Orientierung fiel uns nicht weiter schwer. Doch Ostracon hatten wir immer noch nicht gefunden. Bald blieb uns nur noch der östliche Teil der Festung, von dem eine Treppe in ein altes Kellergewölbe führte. Ich hatte das Gefühl das wir unserem Feind näher kamen als wir uns hindurch kämpften. Vor einer auffälligen Tür trafen wir sicherheitshalber nochmals Vorbereitungen. Dies war auch gut gewesen, denn in diesem Raum trafen wir endlich auf Ostracon. Dieser amüsierte sich gerade zu über unser Eindringen, und rief seine Gefolgsleute herbei. Diese hatte ich alle schon einmal getroffen und besiegt, doch nun hatte Ostracon sie als Zombies wiederbelebt. Zudem unterstützte er seine Diener erstmals im Kampf. Ich wusste zwar nicht was Ostracon sich davon versprach, verstand aber, dass dieser nicht mehr flüchten würde. Gerade als der Kampf sich zu unseren Gunsten entwickelte, rief Ostracon Garcia an. Er bat um mehr Mach als er bereits besaß um uns zu vernichten. Schlecht für uns war allerdings die Tatsache das Garcia ihm seinen Wunsch erfüllte. Und bevor ich mich versah richtete Ostracon seine neue Macht gegen mich. Um ein Haar wäre ich durch Ostracons Hand gestorben, doch in letzter Sekunde hatte mich Karshwal beiseite gestoßen. Diese Tat hatte jedoch für Karshwal selbst tödliche Folgen. Und so blieb es an uns Vieren Ostracon aufzuhalten. Doch bald schien es als hätte Ostracon bereits mit dem Tod Karshwals den Großteil seiner Kraft aufgebraucht. Oder hatte Garcia seinen Untergebenen bereits aufgegeben? Zumindest kam es mir so vor und nach einer kurzen Zeit fiel Ostracon unseren Waffen zum Opfer.

Garcias Schachzug
Nach dem Kampf nahm ich etwas an mich, das äußerst wertvoll war: Hathrams Kristallgefängnis. Auch Saoshyant fand seinen Bogen wieder, den Ostracon gestohlen hatte. Dennoch hatte der Sieg einen bitteren Beigeschmack. Khosraw bedauerte Karshwals Tod und bezeichnete ihn als Helden der Stunde. Da konnte ich ihm nur zustimmen. Gerade als wir den Ort des Kampfes verlassen wollten, hörten wir eine seltsame Stimme. Als wir uns umdrehten sahen wir zum ersten Mal Garcia, den Dämonenkönig, der Ostracons Leiche die Avesta entnahm. Ich war ein Narr gewesen, als ich Ostracon nicht nach dem Artefakt durchsucht hatte. Doch nun war es dafür zu spät und Garcia verschwand so plötzlich wie er aufgetaucht war. Dennoch zeigte er uns kurz darauf über welche Kraft er nun dank der Avesta verfügte. Mithilfe des Artefakts hob er den Palast der Dämonen, welcher sich bis dato im Meer befunden hatte, in den Himmel, so dass er fliegen konnte. Zudem versenkte Garcia eine kleine Insel, samt Stadt, im Meer. Dies waren keine guten Aussichten für die Zukunft, sollte der Dämonenkönig nicht bald fallen.  

 Garcia, König der Dämonen und Besitzer der Avesta