Montag, 20. März 2017

Lufia – The Legend Returns: Tag 2 - Diebe und andere Monster

Ein Dieb geht um...
Nachdem wir uns eine Weile ausgeruht hatten besuchten wir den nächsten Waffenladen und besorgten uns neue Ausrüstung. Anschließend sahen wir uns in der Stadt ein wenig um. Ich hörte von einem Einwohner dass die gesamte Stadt einem reichen Mann namens Fugo gehörte. Dieser lebte in einer großen Villa im Norden Albanos. Das wollte ich mir einfach mal ansehen. Vor allem war ich neugierig wie reiche Leute lebten. Anscheinend hatte Fugo andere Probleme. Gerade als wir an der Villa ankamen hörten wir Geschrei. Ein Mann flüchtete aus der Villa und wurde von einem Anderen verfolgt der ihn als Dieb beschimpfte. Wir wollten ihn stoppen, doch bevor es soweit kam lief ein kleines Kind in den Weg. Ich hatte Angst dass der Dieb sie als Geisel nahm, doch es kam anders als gedacht. Der Dieb rannte geradewegs auf mich zu und nutzte meine Überraschung um abzuhauen. Fugo, der der andere Mann gewesen war, bat uns das gestohlene Geld zurückzuholen. Im Gegenzug versprach er uns die Hälfte des Diebesguts. Das war natürlich verlockend, aber ich wollte den Dieb auch so wieder treffen, denn dieser war sehr stark. Gedanken machte ich mir auch über Fugos Verhalten. Das Mädchen Melissa, dass seine Tochter zu sein schien, ignorierte er gleich wieder während er sich nur über seine Verluste zu sorgen schien. In einem Gespräch unter vier Augen erzählte Melissa mir dass der Dieb kein schlechter Mensch war. Genaueres weigerte sie mir aber zu erzählen. In der Stadt hörte ich dass der Dieb wohl nach Westen geflohen war. Diesem Hinweis wollte ich nachgehen.

... der den Armen gibt ...
In einer Höhle im Westen trafen wir den Dieb wieder. Dieser fragte mich nur warum ich dem Falschen half. Ich wusste nicht was er meinte. Nach einem kurzen Streit mit Seena stellte ich fest dass der Dieb wieder verschwunden war. Trotz ausgiebiger Suche fand ich ihn nicht wieder. Enttäuscht kehrte ich nach Albano zurück. Hier ging gerade das Gerücht um dass der Dieb nach Norden, zum Dorf Majari unterwegs war. Gerücht hin oder her, diesmal wollte ich ihn fangen. In Majari untersuchte ich jedes Eck, aber ohne Erfolg. Aber ich hatte den Eindruck dass die Dorfbewohner sich ein wenig seltsam verhielten. Gerade als ich das Dorf wieder verlassen wollte, griff ein Monster den Ort an. Bevor es zum Schlimmsten kam, griff der Dieb ein und rettete einen Mann und bat uns ihn in Sicherheit zu bringen. Anschließend kämpften der Dieb und ich Seite an Seite gegen das Monster. Ich erkannte während des Kampfes dass Dei, so hieß der Dieb, tatsächlich ein sehr starker Kämpfer war. Dei erklärte uns anschließend dass das Diebesgut das Monster in das Dorf gelockt hatte. In Fugos Keller gab es angeblich mehrere dieser Wesen die Gold fressen sollten. Gleich darauf er schien auch Fugo der zuerst nur jammerte dass wir sein armes Haustier getötet hatten. Während er Dei gefangen nahm, strich er uns die Belohnung für den Tod seines Tiers. Dass sein Haustier fast einen Menschen getötet hätte und gefährlich war, ignorierte er gekonnt. Auch als Fugo Dei mitschleifte vergaß er sein Gold nicht. Fugos Verhalten gefiel mir immer weniger. Und auch der Gedanke dass dieser in seiner Villa mehrere der Monster hielt machte mir Sorgen. Was wenn diese Kreaturen alle entkamen? Der Mann den wir vorher gerettet hatten, kam zu uns und bat mich Dei zu retten. Ich versprach ihm dies.

... und von Reichen stiehlt.
Seena und ich kehrten nach Albano zurück. Da Fugo uns wohl nicht helfen würde, beschlossen wir uns alleine in der Villa umzusehen. Ausgerechnet Melissa gab uns einen Hinweis auf einen versteckten Keller. Dank dem Kind fanden wir den Weg nach unten. Hier tummelten sich ziemlich viele Monster. Die Bewohner der Stadt wären sicher nicht mehr so ruhig wenn sie dies wüssten. Als es keine weiteren Treppen mehr gab die nach unten führten entdeckten wir eine weiteres goldfressendes Monster. Anscheinend hatte es Lust auf ein wenig Abwechslung und versuchte uns zu fressen. Da ich aber nicht als Mittagessen enden wollte, wehrte ich mich. Dei fanden wir anschließend gleich um die Ecke in einer Zelle. Er war zwar zuerst verwundert uns zu sehen, freute sich aber über seine Freiheit. Zu dritt verließen wir den Keller der Villa. Kaum hatten wir es nach draußen geschafft erschien jemand mit dem ich nicht gerechnet hatte: Gades. Auch Fugo kam sofort angerannt und begann den Höllenfürsten übel zu beschimpfen. Der hatte für ein solches Verhalten nur Verachtung übrig und zeigte kurzentschlossen wozu er fähig war, indem er Fugos neue Villa, an der gerade gebaut wurde, zerstörte. Dies würde ich zwar noch nicht wirklich als Zerstörung bezeichnen, aber ich war mir sicher dass es wenigstens einmal den Richtigen getroffen hatte. Ich verspürte ob dem Geschehen schon Schadenfreude. Sorgen bereitete mir nur der anschließende Kampf mit Gades. Nach einer Weile brach der Höllenfürst den Kampf jedoch ab und verschwand. Dei zeigte Interesse an unserem Vorhaben und beschloss uns zu begleiten. In der Stadt Siantao sollte es einen weiteren guten Kämpfer geben hatte Dei gehört. Vor Fugos zerstörtem Neubau traf ich einen Architekten der nun arbeitslos war. Ich versuchte mein Glück und bat ihn Lamikas Haus neu zu bauen. Mein Auftrag wurde auch gleich von Gantz, dem Architekten, angenommen. Zu Dritt besuchten wir nochmals Albanos Gasthaus um uns für die weitere Reise auszuruhen.

Sonntag, 5. März 2017

Lufia – The Legend Returns: Tag 1 - Es beginnt mit einer Frau

Das erste Treffen
Es begann alles an einem schönen Tag. Ich war gerade auf dem Weg durch mein Heimatdorf als ich ihr zum ersten Mal begegnete. Gleich bei unserer ersten Begegnung beleidigte mich diese Frau und versuchte mich mit einem Blitzzauber umzubringen. Angeblich diente das nur dazu meine Fähigkeiten zu testen. Aber das nahm ich ihr nicht ab. Wütend unterbrach ich das Gespräch. Mein Name ist übrigens Wain, falls ich das noch nicht erwähnt hatte. Ich ließ meinen Blick umherschweifen und sah in weiter Ferne den Turm des Todes. Vor kurzem hatte dort ein Blitz eingeschlagen und der Himmel dort sah immer noch merkwürdig aus. Dies hielt mich aber nicht davon ab das Dorf zu verlassen und einige Monster zu jagen.

Rettung in letzter Sekunde
Als ich zurückkam hörte ich ein seltsames Gefühl das etwas im Turm des Todes geschah. Kurz darauf schlug im Dorf ein Blitz ein. Dieser hatte das Haus von Lamika und ihrer Mutter getroffen. Das Haus der kleinen Familie brannte lichterloh als ich dort ankam. Lamika hatte es nicht geschafft das Haus rechtzeitig zu verlassen, also tat ich was ich tun musste und sprang in die Flammen. Ich schaffte es zu dem Mädchen zu gelangen und mit ihr das brennende Gebäude zu verlassen. Ein paar Verbrennungen hatte ich aber davon getragen. Bevor ich ohnmächtig wurde, half mir die Frau von heute morgen mit einem Heilzauber.

Der Turm des Todes
Als ich wieder erwachte stellte ich fest dass die Frau sich die ganze Nacht um mich gekümmert hatte. Mit Magie schien sie gut umgehen zu können, aber als Köchin war sie eine Niete. Kurz darauf schlief sie aber selbst ein. Nun lag es an mir mich um sie zu kümmern. Nachdem sie ein wenig geschlafen hatte, stellte sie sich mir endlich vor. Sie nannte sich Seena und behauptete eine reisende Wahrsagerin zu sein. Eine ihrer Vorahnungen hatte sie hierher geführt. Sie erzählte mir von der Todesinsel, der Heimat der Höllenfürsten. Seena suchte nach Begleitern um diese Insel zu finden. Die Frau bat mich sie zu begleiten, da sie meine Rettungsaktion gesehen hatte. Ich hatte schon lange vor auf eine große Reise zu gehen und nun bot sich mir die Gelegenheit. Wie hätte ich nur ablehnen können? Ihr erstes Ziel auf dieser Reise war der Turm des Todes, nördlich des Dorfes. Auch ich war neugierig, immerhin schien der Blitz der Lamikas Haus zerstört hatte von dort gekommen zu sein.

Gades erscheint...
.... und testet uns.
Nachdem ein alter Mann in einer Höhle mir nochmals meine Kampftechniken ins Gedächtnis gerufen hatte, erreichten wir den Turm des Todes. Das Innere des Turms war stellenweise schon sehr marode und ich fragte mich wie alt das Gebäude wohl war. Etage um Etage kämpften wir uns nach oben. Dort fanden wir eine Art Thronsaal. Kurz darauf erschien eine mir unbekannte Gestalt. Seena hatte ein merkwürdiges Gefühl und befürchtete dass unser Gegenüber sehr stark sei. Dieser machte keinen Hehl aus seinem Namen und stellte sich ungefragt vor. Er behauptete dass sein Name Gades lauten würde und er der Höllenfürst der Zerstörung wäre. Gleich darauf zeigte er uns seine Macht indem er den ganzen Saal verwüstete. Ich musste gleich darauf wohl etwas gesagt haben dass Gades nicht gefiel, denn nun wollte er einen Kampf mit uns. Allerdings hatte ich schnell den Eindruck das er nur unsere Kräfte testete. Bald stellte ich fest dass ich ihm kaum einen Kratzer zugefügt hatte. Da ich hier nicht sterben wollte, genauso wenig wie Seena, ergriffen wir die Flucht. Ich ahnte dass wir zu zweit keine Chance hatten, also brauchten wir gegen einen derartigen Feind noch mehr Hilfe. In meinem Heimatdorf war niemand stärker als ich, daher schied dieser Ort schon einmal aus. Ich wusste das ein Stück westlich des Turms eine weiter Stadt lag, daher reisten wir dorthin. In Albano angekommen quartierten wir uns erst einmal eine Nacht im Hotel ein.

 Wain, Schwertkämpfer aus Patos





Seena, reisende Wahrsagerin

Samstag, 18. Februar 2017

Treasure Hunter G: Tag 4 - In Oceania

Es wird heiß.
Am morgen brachen wir in das Innere der Höhle auf. Schnell stellte ich fest dass es hier recht heiß war. Handelte es sich bei dem Berg etwa um einen Vulkan? Bald bestätigte sich mein Verdacht als wir auf einen breiten Lavastrom trafen. Glücklicherweise führte eine Brücke auf die andere Seite und wir konnten weiter. Immer tiefer und tiefer drangen wir in die Höhle vor. Irgendwann erreichten wir jedoch eine Sackgasse in der der Weg endete. Als wir den Gang genauer untersuchten entdeckten wir ein Loch im Boden. Dieses führte anscheinend geradewegs in die Tiefe. Beherzt sprangen wir hinab und landeten vor einem großen Problem. Wir waren mitten in das Lager eines Minotaurus und einiger Feuerratten gesprungen. Nach und nach erledigten wir erst einen nach den andren. Wenn es eng wurde half uns Rains Heilmagie. Nach dem der Minotaurus besiegt war, entdeckten wir ein weiteres Tor. Hier war ein weiterer Hinweis notiert. Nun mussten wir ein kleines Rätsel lösen, damit die Tür sich öffnete. Im Raum dahinter fanden wir einen weiteren Opart. Ich wollte ausprobieren ob dieser hier die Macht besaß das Meer zu beruhigen, denn ich hatte ein entsprechendes Gerücht in Oceania gehört. Mit dem Opart in der Tasche eilten wir zurück in die Stadt.

Ein schöner Vollmond
Da wir eine kleine Rast brauchen konnten, suchten wir das örtliche Hotel auf. Vor dem Gebäude stand die Frau des Wirts. Sie machte uns einen interessanten Vorschlag: da das Hotel ein Rattenproblem hatte, würden wir umsonst übernachten können, wenn wir einige der Ratten erschlugen. Gesagt, getan. Der Wirt bat uns allerdings darum dies nicht weiter zu erzählen. Wahrscheinlich fürchtete er um den guten Ruf des Hauses. Wir suchten uns eines der Zimmer im oberen Stock aus und legten uns schlafen. Mitten in der Nacht wurde ich von einem seltsamen Geräusch geweckt. Es klang fast wie der Schrei eines Tieres, aber ich war nicht ganz sicher. Auch Rain und Ponga wurden von dem Geräusch geweckt. Nachdem ich mich ein wenig in dem Zimmer umgesehen hatte entdeckte ich eine Strickleiter die nach oben führte. Neugierig kletterte ich nach oben und Rain folgte mir. Auf diese Weise gelangten wir auf das Dach des Hotels. Von hier aus konnten wir den Vollmond bewundern. Auch Ponga folgte uns und begann auf seiner Violine zu spielen. Wir sprachen ein wenig über die Vergangenheit und meinen Vater. Ich genoss es dort mit Rain zu sitzen. Nach ein paar Minuten hörten wir das Geräusch wieder. Es klang als käme es vom Meer.

Eine verdächtige Insel
Am Morgen herrschte eine seltsame Stimmung in der Stadt. Anscheinend war eine unbekannte und ziemlich kleine Insel an die Küste gespült worden. Ein Bewohner der Stadt hatte sogar eine Brücke dorthin gebaut. Ich war neugierig genug mir diese Insel aus der Nähe ansehen zu wollen. Schnell stellte ich fest dass der Boden der Insel grau und nicht gerade fest war. Zudem gab es ein paar Monster auf ihr die auch gleich angriffen. Irgendwie kam mir auch die Form der Insel bekannt vor. Nach einem kleinen Beben, stellten wir schnell fest das es sich nicht um eine Insel handelte, sondern um einen Wal. Deshalb kam mir auch die Form bekannt vor. Dieser war nicht erfreut darüber das wir auf seinem Rücken herum gelaufen waren und dort sogar gekämpft hatten. Gerade jetzt wurde mir bewusst das auf unserer Reise noch die ein oder andere Überraschung wartete. Doch einen sprechenden Wal hatte ich bisher nicht erwartet. Gerne wäre er wieder davon geschwommen, aber sein Schwanz war verletzt. Deswegen wollte er sich nun im Meer vor der Stadt ausruhen. Wir erfuhren von den Seeleuten im Hafen dass kein Schiff mehr zur Verfügung stand, dass uns über das Meer bringen konnte. Angeblich waren alle Schiffe gesunken. Unsere Suche in der Höhle war anscheinend zu spät gewesen. Nachdenklich bat ich den Wal um Hilfe, doch er lehnte ab. Da sein Schwanz verletzt war konnte er nicht mehr schwimmen und wie früher Menschen über das Meer tragen. Vielleicht konnten wir ihm irgendwie helfen. Wir beschlossen noch eine Nacht in der Stadt zu verbringen. Am nächsten Tag sahen wir eine Meeresschildkröte bei dem Wal. Sie nannte den Wal Kujira. Die Schildkröte bat uns darum irgendwie Kujira zu helfen. Wir hörten darum uns ein wenig in der Stadt um und hörten von einem seltenen Frosch im westlichen Wald. Aus dessen Öl konnte man angeblich eine Medizin herstellen. Mit dieser könnten wir dem Wal vielleicht helfen. Da gab es nur zwei Probleme. Im Westen gab es zum einen mehrere Wälder und zum anderen hieß es dass der Wald einen auch festhalten konnte.

Neues Leben wächst
Wir brauchten mehr Informationen und diese sammelten wir auch in anderen Städten. In Sebia fanden wir was wir suchten. Ausgerechnet die Überlebenden von Rouen halfen uns. Bei dem gesuchten Ziel handelte es sich um den Neko-Wald der sich ein kurzes Stück westlich von Tania befand. Zudem wurden wir mit einem Zauber belegt der es uns erlaubte sich durch das Dickicht zu schlüpfen. Da wir gerade in der Nähe waren wollten wir auch Rouen und das Grab unseres Großvaters besuchen. Einige der Dorfbewohner waren bereits zurückgekehrt und planten den Wiederaufbau der Stadt. Auch neues Leben entstand in den Ruinen. Aus Großvaters Grab wuchs bereits eine neue Pflanze. Dies machte mich irgendwie glücklich. Bevor wir aber in den Wald aufbrachen, ruhten wir uns nochmals in Tania aus. Ich hatte das Gefühl dass dieser Ausflug nicht ganz so einfach würde.

Samstag, 4. Februar 2017

Treasure Hunter G: Tag 3 - In die Tiefe

Ein Kampf in der Höhle
Am Morgen stellten wir schnell fest dass die Ereignisse der letzten Nacht kein Traum waren, wie Rain zuerst dachte. Vor unserem Zimmer erwarte uns Mio die uns eine sichere Reise wünschte. Zuerst machte ich mir Sorgen, da wir den ganzen Weg den Berg hinab zurücklegen mussten. Bald stellte ich jedoch fest dass dies einfacher war als angenommen. Unerwarteterweise erschien Mio nochmals als wir ein ganzes Stück zurückgelegt hatten. Sie übergab uns noch einen Opart, der als die Ddunkle Kugel bekannt war. Sie erklärte uns auch gleich was ein Opart war. Wenn ich es richtig verstanden hatte, handelte es sich dabei um ein antikes Relikt, dass eine unglaubliche Kraft enthielt. Gleich nach dieser Erklärung, und einer Bemerkung an Rain, dass sie Mio immer im Turm finden würde, verschwand die Magierin auch wieder. Vor dem Fuß des Berges trafen wir die drei Gestalten vom Vortag wieder. Diesmal hatten sie sich aber einen vierten Kämpfer besorgt und forderten uns erneut zum Kampf auf. Im Gegensatz zum letzten Kampf war diesmal der Untergrund nicht gerade und mit einem großen Riss im Boden versehen. Dies führte dazu dass wir nur nach und nach an unsere Gegner herankamen, während diese mit ihren Bögen auf uns zielten. Während der Herausforderung lernte Rain einen neuen Zauber. Nachdem wir einen nach den anderen in eine Ecke gedrängt hatten, konnten wir die Auseinandersetzung zu unseren Gunsten beenden.

Eine unbekannte Frau
Nach dem Kampf waren wir soweit den Berg zu verlassen. Schnell stellten wir fest dass wir in der Höhle festsaßen, denn ein riesiger Felsbrocken blockierte den Weg den wir gestern genommen hatten. Nachdem wir uns kurz umgesehen hatten entdeckte ich etwas neues. Der Mönch der gestern noch unter dem Wasserfall meditierte, lag nun halb bewusstlos im Wasser. Er stammelte etwas von einem Monster. Hinter dem Wasserfall konnte ich noch eine neue Höhle entdecken. Da es keinen anderen Weg gab, mussten wir diesen nehmen. Tiefer im inneren des Berges trafen wir auf eine uns unbekannte Frau. Die Frau stellte sich als Hel vor und wollte uns zum Dark Lord bringen. Allerdings nicht lebendig. Hel rief zu Beginn des Kampfes vier Zombies. Jeder von ihnen stellte regelmäßig Teleportfallen auf, die uns über das ganze Schlachtfeld bringen konnten. Kam einer von ihnen zu nahe, griff der Zombie auch an. Als wir es schafften die Vier zu besiegen, wurde Hel wütend und verlangte zu wissen was wir mit ihren Freunden taten. Ich war zwar überrascht, aber noch immer ging der Kampf vor. Als wir sie schließlich besiegt hatten, gab sie an dass Ponga der Grund für den Kampf war. Mehr verriet sie uns nicht bevor sie verschwand.

Zurück in Tania
Wir begaben uns wieder zu unserem Haus in Tania. Im geheimen Raum unseres Vaters überlegten wir, was wir nun tun wollten. Rain schlug vor die Notizbücher unseres Vaters anzusehen, da er dort viele Hinweise auf Ruinen hinterlassen hatte. Sie war der Meinung dass wir ihn verstehen würden, wenn wir die Ruinen aufsuchten. Ich fand die Idee sehr gut. Zwar war Vater der Meinung gewesen dass er uns aus den Ereignissen heraushalten wollte, doch ich war selbst zu neugierig um seinen Wunsch zu folgen. Blue stimmte mir wenig überraschend zu. Rain und Ponga wollten uns ebenfalls begleiten. Eine alte Karte der Welt, die Blue gefunden hatte, zeigte sieben Markierungen. Ich beschloss dass unser nächstes Ziel die Stadt Oceania sein sollte. Von dort konnten wir mit einem Schiff den Kontinent Temuria erreichen.

Das Tor ist geöffnet!
Als wir versuchten ein Schiff aufzutreiben bekamen wir nur Absagen zu hören. Seit einiger Zeit war das Meer so unruhig geworden, dass kein Schiff auslaufen wollte. Gerüchten zufolge lebte der Gott der Stadt in einer Höhle im nördlichen Wald. Allerdings konnte man diese nicht einfach betreten obwohl die Anleitung dazu neben der Höhle geschrieben stand. Angeblich brauchte man jemanden der die antike Sprache beherrschte. Laut einem Matrosen im Hafen war ein Abenteurer bereits dorthin unterwegs gewesen. Der Name des Mannes lautete Brown G. Vater war also schon einmal dort. Auf der Karte die Blue in seinen Rucksack gepackt hatte, war auch nördlich der Stadt eine Markierung von Vater. Wir beschlossen uns dort einmal umzusehen. In der Höhle fanden wir dann auch das verschlossene Tor. Wie berichtet bewegte es sich um keinen Millimeter. Aber in Vaters Notizbuch befand sich ein Hinweis. Wenn wir die richtigen Worte sprachen würde sich das Tor öffnen. Allerdings war ich mir nicht sicher ob die Worte richtig übersetzt waren. Aber ein Versuch schadete nicht. Als sich das Tor dennoch nicht öffnete, versuchte ich es ein weiteres mal. Rain und Blue baten mich danach zu testen ob das Tor nicht doch offen war. Und tatsächlich war es dass. Bevor wir uns jedoch ins unbekannte begaben, rasteten wir noch einmal.

Sonntag, 15. Januar 2017

Treasure Hunter G: Tag 2 - Es geht hoch hinaus

Ein Mädchen im Kristall erzählt...
Wie uns Opa zuvor erzählt hatte führte uns unser Weg durch den Wald im Norden. Gleich auf der ersten Lichtung des Waldes sahen wir einen riesigen Kristall in den ein junges Mädchen eingeschlossen war. Ein alter Wanderer stand neben dem Kristall und machte sich Sorgen darüber von etwas so Großem getroffen zu werden. Auf einmal, mitten im Gespräch, hielt der Mann inne und begann zu schweben. Als er wieder das Wort an uns richtete, tat er es mit der Stimme eines jungen Mädchens. Der Mann oder das Mädchen, wie auch immer, erzählte uns vom Dark Lord. 

... vom Dark Lord.
Dieser war tausend Jahre versiegelt gewesen. Befreit wurde er vor kurzem von einem Schatzsucher der voller Gier eine verfluchte Krone aufnahm. Nun versuchte der Dark Lord seinerseits ein Siegel zu entfernen. Bevor wir mehr erfahren konnten, kam der alte Mann wieder zu sich und war völlig außer sich. Er verschwand völlig eingeschüchtert bevor wir ihm weitere Fragen stellen konnten. Blue meinte das dies eine Nachricht der Feen gewesen war. Nun sah ich mir das Mädchen im Kristall nochmal an und entdeckte so etwas wie Flügel auf ihrem Rücken. Etwas nachdenklich verließ ich den Ort.

Tiefer im Wald trafen wir eine weitere Bekannte: eine der feindlichen Frauen aus Rouen! Sie sagte dass die Entscheidung Rouen niederzubrennen von ihrem Meister Hel getroffen worden war, da sich ein eine Fee dort versteckt hatte. Ich erinnerte mich nicht in der Stadt etwas derartiges gesehen zu haben. Neugierig geworden fragte ich nach Hel. Die Frau schien jedoch nicht in der Stimmung für ein Gespräch zu sein und rief Monster um uns anzugreifen. Die Monster, die sie befehligte, versuchten während des Kampfes vergeblich den Wald niederzubrennen. Und auch die Frau selbst verfügte über einige Feuerzauber. Doch als Team konnten wir die Monster schneller bekämpfen als unsere Gegnerin neue herbeirufen konnte. Als es für mich während des Kampfes eng zu werden schien wirkte Ponga einen Heilzauber auf mich. Ich fragte mich natürlich warum gerade der Affe derartige Magie wirken konnte, aber natürlich nur kurz. Bald war der Kampf jedoch zu unseren Gunsten beendet, doch von der Frau fehlte jede Spur. Daher verließen wir erst mal den Wald und setzten unsere Reise fort.

In der Heimat
Glücklicherweise war der nächste Ort hinter dem Wald Tania, das wir aufsuchen wollten. Einige der Dorfbewohner erkannten uns nach all der Zeit wieder. Auch ein paar Flüchtlinge aus Rouen befanden sich hier. Ich erkannte dass sie die Kämpfer aus Rouens Dojo waren als sie uns zu einem Trainingskampf herausforderten. Obwohl wir erfuhren dass lange Zeit niemand in unserem alten Haus gelebt hatte, waren Blue und ich ein wenig enttäuscht darüber unseren Vater nicht zuhause begrüßen zu können. Gemeinsam durchsuchten wir das Haus, fanden aber zuerst nur Notizzettel unseres Vaters. Er hatte uns anscheinend einige nützliche Tipps für Abenteuerreisen hinterlassen. Kurz danach entdeckte ich hinter einem Bücherregal einen Geheimgang. Der Raum dahinter war stockdunkel. Blue irrte ein wenig durch die Dunkelheit bis er eine alte Lampe entdeckte. Nun machten wir uns daran uns ein wenig genauer umzusehen. In einem Notizbuch fanden wir zwei Briefe. Einer darin war für uns bestimmt und wir lasen ihn gleich. Vater entschuldigte sich zuerst bei uns dass er uns in diese Geschichte hineingezogen hatte. Auch berichtete er das er hinter ein Geheimnis gekommen war. Allerdings schrieb er nur dass es etwas mit dem Weltenbaum zu tun hatte. Außerdem erzählte er davon dass er sich mehr für Abenteuer interessierte als für Studien. Angeblich war ihm auch im Traum ein Engel erschienen, der ihm die Gefahr für unsere Welt gezeigt hatte. Zudem gab er zu dass dies ihn besonders gereizt hatte, da für ihn der größte Schatz die Sicherheit unserer Welt war. Sein nächstes Ziel war der Erd-Baum. Auch freute er sich darauf uns wieder zu sehen. Außerdem bat er uns den zweiten Brief zu einem Magier auf dem Mt. Abnoba zu bringen. Ich konnte kaum glauben was mein Vater da geschrieben hatte. Solch einen Unsinn hatte ich noch nie gehört. Ich war drauf und dran den zweiten Brief wegzuwerfen weil ich befürchtete dass dieser auch irgendwelche Märchen enthalten konnte. Rain rief mir den Eisenfalken wieder in Erinnerung. Diesen hatte ich auch lange Zeit nur als Erfindung meines Vaters abgetan. Zudem bat sie mich meinem Vater eine Chance zu geben. Also beschloss ich den Brief abzuliefern.

Der Weg führt nach oben.
Auf dem Berg trieben sich einige Mönche herum. Während einer von ihnen unter einem eiskalten Wasserfall meditierte, forderte uns ein weiterer zum Kampf heraus. Als Belohnung für den Sieg würde ich von ihm ein paar neue Kampftechniken lernen. Dies war in der Tat eine wertvolle Belohnung und ich konnte nicht widerstehen den Kampf zu wagen. Am Ende des Kampfes lehrte mich der Mönch wie versprochen die Techniken und gab uns den weiteren Weg zur Bergspitze frei. Als wir das Ende des Weges erreicht hatten und eine Sackgasse erreicht hatten, wurden wir von drei merkwürdigen Gestalten erwartet. Diese wussten wo der Weg weiterführte, wollten das Geheimnis aber nur würdigen Personen verraten. Für die Drei war jeder würdig der sie gemeinsam im Kampf besiegen konnte. Der Kampf verlief recht einfach, nachdem ich auf die Idee gekommen war erst einen nach dem anderen auszuschalten. Anschließend machten sie mich auf die merkwürdige Felswand hinter ihnen aufmerksam. Ich erkannte dass wir diese hinaufklettern konnten. Doch schon beim ersten Versuch bemerkte ich dass das Besteigen des Berges gar nicht so einfach war. Aus irgendeinem Grund stürzten Felsbrocken ins Tal, die uns mitreißen würden, wenn sie uns träfen. Geschickt nutzten wir immer wieder Hindernisse aus und kletterten weiter nach oben. Dort standen wir vor einem seltsamen Gebäude. 

Eine unglaubliche Aussicht.
Im Inneren trafen wir weiter der Mönche. Anscheinend lebten und studierten sie in diesem Turm. Einer versuchte sogar die Magie von Atlantis zu nutzen. Ich hatte das Gefühl als wären wir hier richtig. In der Bibliothek des Turms trafen wir ein kleines Mädchen. Mit einem Grinsen im Gesicht gab sie uns zu verstehen dass sie der gesuchte Magier war. Auch war sie alles andere als ein kleines Kind, war sie doch immerhin 200 Jahre alt. Sie stellte sich als Mio, oder der Magier vor. Sie zeigte uns den Brief an sie, den sie sich auf magische Weise beschafft hatte. Während ich Vaters Geschichte immer noch anzweifelte, bestätigte sie mir diese leider. Da sie keine Lust darauf hatte etwas zur Rettung der Welt zu unternehmen gab sie uns dies auch zu verstehen. Gleich darauf machte sie aber eine Kehrtwende und forderte Rains Hilfe in ihrem Haushalt. Blue und ich waren reichlich entsetzt und verteidigten Rain. Wir wollten den Turm schon verlassen, als Mio uns darauf hinwies dass der Weg den Berg hinunter im dunklen und voller Nebel zu gefährlich war. Also stellte sie uns ein Zimmer zur Verfügung. Wir beschlossen jedoch uns noch weiter im Turm umzusehen. Als wir die Turmspitze erreichten war ich über den Ausblick erstaunt. Nie im Leben hatte ich gedacht dass die Welt so groß war. Blue trat zu mir und gab zu dass er nicht überrascht wäre wenn einige von Vaters Geschichten war währen. Während wir uns noch unterhielten wurden wir von einer Gruppe Fledermäuse angegriffen. Nachdem wir ihren Angriff abgewehrt hatten, suchten wir unser Zimmer wieder auf und gingen schlafen.

Nächtliche Begegnung
Nach einigen Stunden Schlaf wurden wir von einem Schrei geweckt. Der Schrei war von Rain gekommen, die das Zimmer verlassen hatte und auf dem Flur von einem Drachen angegriffen wurde. Verzweifelt griff Rain zu ihrer letzten Rettung: sie setzte Magie ein. Gleich danach verschwand der Drache und es stellte sich heraus das dieser nur eine Illusion von Mio war. Die Magierin wollte Rain zeigen, dass sie stärker war als gedacht. Sie legte Rain nahe diese Kraft Stück für Stück zu erlernen und zu verstehen. Dann empfahl sie Rain wieder ins Bett zu gehen und noch eine Weile zu rasten.

Mittwoch, 4. Januar 2017

Treasure Hunter G: Tag 1 - Feuer und Flamme

Aufbruch zu einer neuen Geschichte
Mein Name ist Red. Ganz einfach zu merken oder? Heute Nacht hatte ich wieder einen Traum von meinem verschwundenen Vater. Er war einst ein Abenteurer. Ich träumte von einem Streit in dessem Verlauf ich wütend das Haus verließ. Etwas unsanft wurde ich von meinem Großvater geweckt der mich regelrecht aus dem Bett boxte. Auch mein Bruder Blue war schon wach. Kurz darauf erschien ein Dorfbewohner im Haus der von einem Eisenfalken erzählte den er in einer nahen Höhle gesehen haben will. Ich erinnerte mich daran dass die Eisenfalken oft in den Geschichten vorkamen die mein Vater mir erzählt hatte. Allerdings dachte ich immer das er diese Geschichten nur erfunden hatte. Nun wollte ich ihn mir aus der Nähe ansehen. Das gleiche galt für meinen Großvater und Blue.

Aus einer alten Geschichte...
In der Höhle entdeckte ich neben ein paar kleinen Monstern eine alte Maschine. Diese war sehr seltsam. Anscheinend war sie einst dafür gebaut worden Löcher in die Erde graben zu können. Wie lange dieses Gerät wohl schon hier stand? Nach und nach drangen wir immer tiefer in die Höhle ein, bis wir an einer riesigen Schlucht nicht mehr weiterkamen. Von hier konnte ich einige fremde Männer sehen, jedoch nicht erkennen was sie taten. Jedoch konnte ich sie hören. Einer von ihnen berichtete gerade dass die Bombe bereit war den Eisenfalken zu zerstören. Dann verschwanden die Männer. Anschließend fiel mein Blick auf den Grund weshalb wir hier her gekommen waren. Bisher hatte ich meinem Vater nicht ein Wort geglaubt, doch das hatte sich nun geändert. Aus der Ferne sah es so aus als kletterte jemand auf den Falken. Ich glaubte dass es sich um Vater hielt, war mir aber nicht sicher. Plötzlich begann die Höhle zu beben und einzustürzen. Wir mussten so schnell wie möglich fliehen. Am Eingang der Höhle sah ich einen seltsamen Affen, der sich wohl verirrt hatte. Um ihn zu retten verscheuchte Blue ihn aus der Höhle.

... direkt in die Lüfte.
Gerade als wir aus der Höhle entkommen waren, sah ich den Eisenfalken am Himmel. Doch etwas schien nicht zu stimmen. Teile von ihm schienen in Flammen zu stehen. Gleich darauf stürzte der Falke ab. Ich beschloss nachzusehen ob zuhause alles in Ordnung war. Harbatle, der Mann der uns vom Falken erzählt hatte, erwartete uns schon an Großvaters Haus. Als er von den Geschehnissen hörte, stürzte er gleich davon um sich alles selbst anzusehen. In seinem Haus fragte Großvater mich ob Vater jemals etwas über seinen Beruf erzählt hatte. Ich antwortete ihm das Vaters einzige Antwort auf solche Fragen stets lautete: Vertraut mir, ich weiß was ich tue. Großvater bat mich das geheime Zimmer meines Vaters aufzusuchen. Dies befand sich in unserem alten Haus in Tania. Großvater riet uns neue Ausrüstung und Vorräte zu beschaffen bevor wir dorthin aufbrachen. m Dorf trafen wir auf Rain und ihren Affen Pongo. Rain bedankte sich bei uns weil wir ihren Affen gerettet hatten. Großvater erinnerte sich daran die Beiden bereits am Vortag kennengelernt zu haben als er im Wald war. Da wir in Rouen nicht einkaufen konnten, wollten wir schnell ins Nachbardorf. Der Affe Ponga holte uns am Ortseingang ein und begleitete uns nach Sebia. Großvater blieb in der Taverne um dort auf uns zu warten.

Heimat in Flammen
Im Nachbardorf Sebia statteten wir uns erst einmal mit dem nötigsten aus. Neue Waffen und Rüstungen konnten nicht schaden. Da mir während des Einkaufs allerdings das Geld ausging, suchte ich nach einer kleinen Nebenbeschäftigung. Für den Besitzer der Taverne sammelte ich Frösche um sie an diesen zu verkaufen. Neben Geld erhielt ich auch das ein oder andere Heilmittel. Nach einer Weile hatten wir alles was wir benötigten und wollten nach Rouen zu Großvater zurück. In diesem Moment kam ein Mann ins Dorf und berichtete von einem Waldbrand. Erschreckend an dieser Neuigkeit war, das Rouen damit ebenfalls bedroht war. Immerhin war die Stadt Teil des Waldes. Daher eilten wir so schnell wir konnten zurück. Doch es war zu spät. Die Stadt brannte bereits lichterloh. Gemeinsam mit dem Affen Ponga retteten wir alle Bewohner des Ortes die wir erreichen konnten. Gleichzeitig versuchten wir zu Großvaters Haus zu gelangen. Dort erwartete uns eine böse Überraschung. Zwei Frauen bedrängten Großvater, der seinerseits versuchte Rain zu beschützen. Als wir bemerkt wurden beschwor eine der Frauen einige Monster herauf die uns beschäftigen sollten. Leider klappte dieser Ablenkungsversuch nur zu gut und Großvater war auf sich allein gestellt. Dennoch konnte er sich gut behaupten und besiegte sogar eine der Frauen bevor er selbst in die Flammen geschleudert wurde. Mit unseren letzten Kräften konnten wir ihn zurückholen und die Flammen löschen, doch wieder waren wir zu langsam. Bevor er starb bat Großvater Blue und mich, Rain zu beschützen. Die sichtlich geschockte Rain brachten wir erst einmal nach Sebia.

Hierher hatten sich auch die restlichen Überlebenden von Rouen zurückgezogen. Hier unterhielten wir uns noch einmal mit allen und wurden Zeuge davon das Ponga sogar mit einer Violine umgehen konnte. Im Hotel rasteten wir den restlichen Tag. Die Besitzerin erlaubte uns sogar umsonst dort zu bleiben. Anscheinend waren wir für einige so etwas wie Helden geworden. Zusammen mit Rain und Ponga wollten wir nun nach Tania reisen.

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Emerald Dragon: Tag 13 - Das Ende beginnt

Irgendwas läuft anders als geplant.
Nach einer letzten Rast brachen wir endlich in das Land unserer Feinde auf. Das Reich der Horus lag weit über den Wolken und somit noch viel höher als das Dämonenschloss. Von hier konnte man nicht einmal den Boden erkennen. Unser Eindringen war jedoch nicht unbemerkt geblieben, denn wir wurden auch gleich von unseren Feinden eingekreist. Anscheinend waren wir erwartet worden. Tamryn beschloss uns zu retten und begann die Teleposta zu benutzen was die Soldaten zögern ließ. Wir vernahmen den Ruf dass ein Lord Tiridates geholt werden sollte. Bevor die Teleposta jedoch bereit war, brach der Zauber aus irgendeinem Grund ab. Wir hörten anschließend die schweren Schritte eines Mannes in Rüstung. Dieser war anscheinend der Grund warum die Teleposta versagt hatte. Seinen Worten wollte er uns nicht gehen lassen da er lange auf Tamryns Rückkehr gewartet hatte. Dies war wohl Lord Tiridates. Ohne eine Aufforderung griffen zwei der feindlichen Soldaten nach mir und zogen mich aus der Gruppe meiner Freunde fort. Das Gleiche widerfuhr auch Hathram, Saoshyant und Farna. Nur Tamryn rührte keiner der Soldaten an. Als diese zu mir stürmte stellte sich ihr Tiridates in den Weg und grüßte sie als Lady Fial Vim Strati. Er erklärte Tamryn dass der verstorbene König sie auf seiner Suche nach der Teleposta und der Avesta einst mitgenommen hatte. Zwar versprach Tiridates uns höflich bewirten zu dürfen, aber ich hatte da irgendwie meine Zweifel.

Als Gefangene des Feindes
Meine Zweifel waren berechtigt als man uns in eine Gefängniszelle warf. Von den Wärtern hörte ich das sie rechtmäßige Herrscherin der Horus nach langer Zeit zurückgekehrt war. Ob damit etwa Tamryn gemeint war? Zumindest schien es so zu sein. Die Wärter sprachen davon dass die gesamte königliche Familie fünfzehn Jahre zuvor verschwunden war. Tatsächlich kannte ich Tamryn seit dieser Zeit. Waren die Horus damals zufällig vor unserer Küste gestrandet oder hatte dies andere Gründe? Zudem sollte Tamryn wohl den Thron besteigen und damit die Horus zurück zur Erde führen. Ich war jedoch der Meinung das wir nicht länger in Gefangenschaft bleiben konnten und daher entwickelte ich einen Plan. Als ich versuchte die silberne Schuppe abzulegen verbrannte ich mir an ihr fast die Hand. Zudem hörte ich wieder einmal Vendidads Stimme die mir Einhalt gebot. Das Schwert erinnerte mich daran das der Fluch gegen die Drachen im Herzen der feindlichen Festung um ein vielfaches stärker war als in Ishbahn. Die Folgen für mich wären sehr unerfreulich. Ich jedoch begann langsam zu verzweifeln. Vendida erinnerte mich jedoch an meinen Bund mit Tamryn und gab mir zu verstehen dass ich auch ihr vertrauen musste. Tatsächlich war ich mit meinen Gedanken immer nur bei ihr und ich fragte mich was sie gerade tat.

Tamryn in königlichen Gewändern
Tiridates, Kanzler der Horus
Nach einer unglaublich langen Zeit in der Zelle geschah etwas Unerwartetes. Ein junger Mann, offenbar ein Schwertkämpfer, schlug die Wache nieder. In seiner Begleitung befand sich niemand anderes als Tamryn. Diese erzählte mir was ihr in der Zwischenzeit geschehen war. Sie hatte erkannt dass ihr Vater sich geweigert hatte als Tiriddates Marionette dessen Plänen zu folgen. Ihr Vater, der König, hatte daraufhin beschlossen mit seiner ganzen Familie zu fliehen, damit Tiridates niemanden anderen auf diese Weise benutzen konnte. Der Lord hatte daraufhin das Schiff ihrer Familie versenkt. Da man es nicht mehr überprüfen konnte, hoffte ich das der König Hilfe und Zuflucht bei den alten Feinden seines Volkes suchte. Und vielleicht sogar Versöhnung. Weiter erzählte Tamryn mir das sie mit einer Haarnadel aus ihrem Gemach im Schloss entkommen konnte. Als sie die Tür ihres Zimmer geöffnet hatte versuchten zwei Wächter sie dorthin zurückzudrängen, doch ein Junge namens Jessil kam ihr zu Hilfe. Dieser eröffnete ihr dass nicht alle Horus mit den Plänen und Zielen Tiridates einverstanden waren. Auch Jessils Vater hatte loyal zu König gestanden und diesen bis zum Schiff eskortiert. Jessil übergab Tamryn ihre alten Sachen wieder, die die Zofen auf Befehl Tiridates verbrennen sollten. Danach waren beide zu unserer Zelle geeilt. Jessil erklärte uns das alles was bisher geschehen war nur durch Tiridates zustande gekommen war. Die Beschwörung Garcias, der anschließende Krieg und die Bergung der Avesta waren alles Teil von Tiridates Plänen. Die meisten der Horus wollten nur in Frieden leben und würden daher Tamryn unterstützen. Tamryn, die nun einen persönlichen Grund hatte gegen Tiridates vorzugehen, bat uns um unsere Hilfe. Jessil verriet uns das Tiridates sich in den Schrein der Horus zurückgezogen hatte. Zudem berichtete er uns von einem Haus in dem Waffen der Horus gelagert wurden. Wir nutzten die Chance uns in der Stadt umzuhören bevor wir den Schrein aufsuchten. Die Horus hatten einige sehr interessante Gerüchte über ihren Lord und Kanzler zu berichten. So sollte er in der Lage sein einen Horus in einen ganz normalen Menschen zu verwandeln und zusätzlich hatte noch nie jemand sein Gesicht gesehen. Angeblich war die Avesta auch seine Schöpfung gewesen. Zudem sollte Tiridates auch seit dreitausend Jahren der königlichen Familie dienen. Dies war eine Zeitspanne die selbst für einen Horus unnatürlich war. Ich fragte mich wie alt Tiridates wohl tatsächlich sein mochte und ob der Krieg gegen die Drachen nicht auch sein Werk gewesen war. Mithilfe der Avesta erschuf er einst Zandig der gegen den Smaragddrachen gekämpft hatte. Dort wo dieser Kampf stattgefunden hatte lag nun die Wüste. Einige der Horus übergaben uns auch Heilmittel und nützliche Gegenstände. Mit den Hoffnungen der Horus blieb uns nichts anderes mehr übrig als Tiridates im Schrein aufzusuchen.

Zandig erscheint
Wie Jessil gesagt hatten trafen wir Tiridates im Schrein der Horus, den wir über einen Turm des Schlosses erreichten. Als wir ihn konfrontierten gestand er uns dass er den Fluch über Ishbahn mithilfe der Avesta erschaffen hatte. Nachdem er mich kurz gemustert hatte, verstand er dass die Drachen einen Weg gefunden hatten, den Fluch zu umgehen. Doch er verstand nicht dass dies nur für einen einzigen Drachen möglich war und begann uns wütend anzugreifen. Bevor wir der Sache jedoch ein Ende machen konnten hielt Tamryn inne. Sie hatte das Gefühl dass etwas Schreckliches bevorstand. Tiridates hingegen schien die ganze Sache sichtlich Spaß zu haben, vor allem als sein Körper zusammenfiel. Dummerweise hatte mich Tamryn abgelenkt, so dass ich nicht bemerkte dass Tiridates einen Zauber wirkte. Dieser war ein Fluch der Tamryn zu einem Dasein als Mensch verurteilte. Aus unserer Sicht war es aber nicht wirklich ein Fluch. Ich hatte aber dennoch das Gefühl das Tiridates unter seinem Helm lachte. Auf einmal meldete sich Vendidad zu Wort. Das Schwert hatte erkannt dass Zandig sich die ganze Zeit in Tiridates aufgehalten hatte. Nun hatte auch für Zandig das Versteckspiel ein Ende und er zerstörte seinen Körper und griff uns in wahrer Gestalt an. Jeder von uns kämpfte für das was ihm wichtig war: Hathram, Farna und Saoshyant für die Menschen Ishbahns, Tamryn für die Horus und ich schließlich für Tamryn. Gemeinsam entwickelte eine Kraft die stärker war als die des Smaragddrachens, denn dieser war ursprünglich von gleicher Stärke gewesen wie Zandig. Mit der Zeit wurde Zandig immer schwächer. Schließlich fiel die Avesta aus seinem Körper und er verschwand. Glücklich steckten wir die Waffen weg.

Ein riesiger Drache!
Saoshyant bemerkte dass der wahre Kampf nun begann, denn es galt das ganze Land wieder aufzubauen. Hathram versprach dafür zu sorgen, dass Isbahn wahrhaft zu einem heiligen Land werden würde. Gerade als Farna wieder begann ihn mit „Eure Hoheit“ anzureden, reagierte der Prinz ein wenig wütend und beschloss seine Entscheidung gleich kundzutun. Ich fragte mich was er damit wohl meinte, als Farna uns daran erinnerte dass er ja eine Braut auswählen musste. Während diesem freundschaftlichen Streit zwischen den Beiden hörte ich ein seltsames Geräusch hinter uns. Dieses wurde immer lauter. Auch Tamryn hörte dieses Geräusch. Im Gegensatz zu mir wusste sie jedoch was es zu bedeuten hatte: die Avesta war noch immer aktiv und bebte vor der ganzen gesammelten Energie. Vendidad bat mich die Schätze der Drachen um das Schwert herum anzuordnen. Diesem Wunsch kam ich sofort nach, denn ich hatte keine Ahnung wie lange ich dafür noch Zeit hatte. Auf einmal entstand eine smaragdgrüne Lichtsäule und blendete uns. Als diese wieder verschwand waren sowohl die Schätze als auch Vendidad verschwunden. Doch im hinteren Teil des Schreines sahen wir eine riesige schattenhafte Gestalt. Dies war der Smaragddrache, der nun endlich wiederbelebt worden war. Er ermahnte uns dass die Avesta durch Zandigs Tod außer Kontrolle geraten war. Die Horus liefen in Gefahr selbst zerstört zu werden. Dennoch forderte er uns auf die Teleposta zu benutzen um zu fliehen. Als Tamryn protestieren wollte, meinte der Drache das niemand seinem Schicksal entkommen konnte. Doch damit gab sie sich nicht zufrieden, bis wir sie daran erinnerten dass wir und alle Menschen von Ishbahn sie brauchen würden und keine Macht der Welt die Avesta jetzt noch stoppen konnte. So schnell wir konnten verließen wir den Schrein während Tamryn begann die Teleposta zu verwenden. Im wahrlich letzten Moment brachte uns das Artefakt in Sicherheit. Noch während dem Teleport konnte ich die Explosion der Avesta spüren. 

Das Ende ist erst der Anfang
Wir wurden am Rande der Wüste abgesetzt. Gleich darauf wurden wir Zeuge wie die Wüste begann zu ergrünen. Anscheinend besaß die Avesta auch die Macht zu erschaffen. Gleich darauf erschien der Smaragddrache und teilte uns mit dass der Fluch über dem Land entfernt war. Gleichzeitig schien er traurig zu sein, denn er war der Meinung das dies nun das Zeitalter der Menschen sei und Drachen nun nutzlos seien. Er bot mir nun an mit ihm nach Draguria zurückzukehren und von dort aus ein neues heiliges Land zu suchen. So sehr mich dieses Angebot auch ehrte: ich hatte einen anderen Wusch. Ich erklärte ihm als Mensch in Ishbahn zu bleiben, denn ich wollte nicht das Tamryn jemals wieder mit meinem Horn nach mir rufen musste. Auch Hathram hatte Farna noch etwas zu erklären, so dass wir anderen die Beiden alleine ließen. Lange Zeit nach dieser Reise hörte ich das Hathram Farna an diesem Zeitpunkt seine Liebe gestanden hatte. Auch wenn dieses Abenteuer vorbei war und jeder von uns seinem eigenen Weg folgte: wir würden für immer füreinander da sein. Vor allem Tamryn und ich. Und vielleicht würden wir irgendwann eine neue Reise beginnen und versuchen Überlebende der Horus zu finden.